8. Sommer-Kunst-Akademie
Vielfalt der Ergebnisse beeindruckt

Nordwalde -

Vier Tage lang haben sie auf dem Bispinghof an ihren Collagen, Skulpturen oder Bildern gearbeitet, nun stand die Präsentation der Werke an: Die Teilnehmer der achten Sommer-Kunst-Akademie haben ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Montag, 19.08.2019, 18:00 Uhr
Die Kursleiter der 8. Sommer-Kunst-Akademie inmitten fantasievoller Ergebnisse (v. l.): Bruno Büchel, Theodor Rotermund, Elisabeth Lasche und Gottfried Strathmeier.
Die Kursleiter der 8. Sommer-Kunst-Akademie inmitten fantasievoller Ergebnisse (v. l.): Bruno Büchel, Theodor Rotermund, Elisabeth Lasche und Gottfried Strathmeier. Foto: Rainer Nix

Die achte Nordwalder Sommer-Kunst-Akademie des Fördervereins Bispinghof ist Geschichte. Was bleibt, sind zahlreiche Bilder, Collagen, Holz-Skulpturen und Holzschnitte, in denen sich die Persönlichkeiten ihrer Schöpfer widerspiegeln. Nahezu 30 Teilnehmer verzeichnete die beliebte Veranstaltungsreihe, darunter viele Hobbykünstler, aber auch Kunstlehrer und Kunsttherapeuten. Am Sonntag nahm ein interessiertes Publikum die Kunstwerke der diesjährigen Staffel näher auf dem Bispinghof in Augenschein.

„Ich bin wie jedes Mal überwältigt von der Vielfalt der Ergebnisse“, sagte die Fördervereinsvorsitzende Annette Quint-Hellenkamp . Viele Teilnehmer machen schon seit Jahren mit und haben zum Teil bereits ein hohes Niveau erreicht. „Wir sind selbstverständlich immer offen für Neuinteressenten“, betont sie.

Holzarbeiten, Zeichnungen und Collagen

In der Zeit von Donnerstag bis Sonntag entstand ein bunter Mix aus abstrakten und gegenständlichen Darstellungen. Holzarbeiten in Form von Hase, Vogelhaus, Pilz, Kugelrutsche, Fisch oder Miniatur-Menschenskulptur waren ebenso darunter wie Darstellungen von Landschaften, Menschen und Tieren sowie fantasievolle Zeichnungen und Collagen.

8. Sommer-Kunst-Akademie

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  • Bilder und Collagen entstanden in besonders großer Vielfalt.

    Foto: Rainer Nix
  • Diese besonders freche Collage ist bei der Akademie auf dem Bispinghof ebenfalls entstanden.

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  • Während der vier Tage der Akademie sind zahlreiche Bilder und Collagen von den Teilnehmern der beiden Kurse „Zeichen und Collage“ und „Malerei“ erstellt worden.

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  • Holzschnitte waren Thema eines weiteren Kurses.

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  • Die bildhauerischen Holzarbeiten faszinierten das Publikum.

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  • Kaum zu glauben, aber wahr: Überwiegend mit der Kettensäge wurde diese Frauenskulptur geformt.

    Foto: Rainer Nix
  • Ein Hingucker: Viele Besucher interessierten sich für die bildhauerischen Holzarbeiten.

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  • Die Kugelrutsche weckte besonders das Interesse der jüngeren Besucher.

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  • Die Motive durften die Teilnehmer selbst wählen. Bei diesem Holzschnitt fiel die Wahl offensichtlich auf Eulen.

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  • Eine Hase, den ein Teilnehmer mit der Kettensäge aus Holz geformt hat.

    Foto: Rainer Nix
  • Die bildhauerischen Holzarbeiten faszinierten das Publikum.

    Foto: Rainer Nix

„Wir arbeiten mit Holz sowie den klassischen Werkzeugen Beitel und Klüpfel, aber auch mit Kettensägen“, erläuterte Gottfried Strathmeier, Kursleiter Bildhauerei. Kaum zu glauben, aber eine relativ filigrane Frauenskulptur war überwiegend mit Kettensäge ausgearbeitet. „Das ist natürlich nur mit kleineren, spitz zulaufenden ‚Schwertern‘ möglich“, so der Dozent. Die Kursteilnehmer bringen überwiegend bereits viele Ideen mit. Gemeinsam mit den Experten werden immer Wege gefunden, sie umzusetzen.

Tipps zu Vorgehensweise, Technik und Farbgestaltung

„Ich habe zunächst mal den Einstieg zum Thema ‚Collagen‘ vermittelt“, sagt Elisabeth Lasche. Jeder kann hier frei arbeiten und auch mal sein „Kind-Ich“ wieder hervorholen. Collagen entstehen aus Zeitungsüberschriften, Bildern oder auch Zeichnungen, die mit verarbeitet werden. „Ich habe im Vorfeld eine Materialliste verschickt und ermuntert, schon mal zu sammeln“, erläuterte Lasche.

„Wir haben vier Tage im Speicher des Bispinghofes intensiv mit voller Konzentration gemalt“, berichtete Bruno Büchel, Kursleiter Malerei. „Ich hole die Teilnehmer dort ab, wo sie künstlerisch stehen“, sagt er. Dann gibt er Tipps zu Vorgehensweise, Technik und Farbgestaltung. Manche entwickeln Bilder aus dem Bauch heraus, andere arbeiten gern nach eigenen Skizzen oder Vorlagen. Vornehmlich nutzten die Teilnehmer Acryl- und Aquarelltechnik sowie Kreide.

Interessenten für die nächste Akademie können sich melden

Auch zahlreiche Darstellungen aus dem Bereich der Holzschnitte bereicherten das Szenario. Theodor Rotermund leitete an. „Der Holzschnitt ist die älteste grafische Technik, um ein Bild zu reproduzieren“, erklärte er.

Auch im nächsten Jahr wird die Erfolgsgeschichte der Sommer-Kunst-Akademie weiter geschrieben. „Man kann sich voranmelden“, sagt Quint-Hellenkamp, „aber daraus entsteht noch nicht die verbindliche Endliste.“ Im November lädt der Förderverein schriftlich zur nächsten Akademie-Staffel ein, woraufhin die eigentlichen Anmeldungen eingereicht werden.

Zum Thema

Weitere Informationen zur 9. Sommer-Kunst-Akademie auf dem Bispinghof im kommenden Jahr erhalten Interessierte, wenn sie eine Email an info@bispinghof-nordwalde.de senden.

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