Tag des offenen Denkmals
Bispinghof neu entdecken

Nordwalde -

Der Bispinghof beteiligt sich schon seit so vielen Jahren am Tag des offenen Denkmals, dass es mittlerweile Stammgäste gibt. Die können am 8. September (Sonntag) unter die Lupe nehmen, was sich im vergangenen Jahr getan hat. Dazu wartet ein vielfältiges Programm auf die Besucher – sowohl auf Musik- als auch auf Kunstfreunde und Familien.

Freitag, 30.08.2019, 19:20 Uhr
Dem Bispinghof können Interessierte beim Tag des offenen Denkmals einen Besuch abstatten. Der Förderverein bietet ein vielfältiges Programm.
Dem Bispinghof können Interessierte beim Tag des offenen Denkmals einen Besuch abstatten. Der Förderverein bietet ein vielfältiges Programm. Foto: Förderverein Bispinghof

Es ist schon Tradition, dass sich der Bispinghof am Tag des offenen Denkmals Besuchern präsentiert. Dabei geht es nicht nur um den Bispinghof an sich. Verschiedene Veranstaltungen runden das Programm ab. Das ist bereits seit vielen Jahren so und am 8. September (Sonntag) nicht anders, wenn der Bispinghof von 14 bis 18 Uhr Gästen offen steht.

Das Motto des Tages des offenen Denkmals lautet in diesem Jahr „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Das Thema gehen der Förderverein und die Bürgerstiftung locker an. „Wir wollen zeigen, was am Bispinghof Neues entstanden ist. Besucher sollen sich überzeugen können, was passiert ist“, sagt Fördervereinsvorsitzende Annette Quint-Hellenkamp .

Neue Küche im Herrenhaus

Zu dem Neuen gehört die Küche, die im Herrenhaus eingebaut wurde. „Die ist noch nicht zu 100 Prozent fertig, aber man kann sehen, wie es werden soll. Wir hoffen, dass am Tag des offenen Denkmals auch die Wasserhähne nutzbar sind.“

Nicht nur die neue Küche dürfte Besucher anlocken, auch das ausgiebige Programm, das der Förderverein ausgearbeitet hat. „Wir besprechen im Vorstand, was wir machen“, sagt Quint-Hellenkamp. Die Angebote variieren von Jahr zu Jahr.

Führung über den Bispinghof möglich

Zwei Programmpunkte aber bleiben gleich: Zum einen lädt das Café im Speicher und im Garten wieder zum Verweilen, Klönen und Genießen von Kaffee sowie hausgebackenem Kuchen und Torten ein. Und zum anderen kann sich, wer möchte, von Roswitha Krusch-Oest , Vorsitzende des Stiftungsvorstands, und Annette Quint-Hellenkamp um 17 Uhr über den Bispinghof führen lassen. Treffpunkt dafür ist die Treppe zum Herrenhaus.

Krusch-Oest und Quint-Hellenkamp gehen auf die vielen Umbrüche in der Geschichte des Bispinghofes von den Sachsen bis heute ein. Sie sprechen aber auch darüber, welche neuen Ideen es für eine moderne Nutzung des Geländes gibt.

Zwei Programmpunkte für Familien

„Das Kinder- und Musikprogramm ist immer etwas anders“, sagt Quint-Hellenkamp. Besucher des Tages der offenen Tür können sich auf das Gesangslabor mit Plamen Hidjov freuen. Der Opernsänger wird zudem seine Zukunftsvisionen für eine Konzertkammer im Kaminzimmer vorstellen. Wer sich traut, kann vor Ort eine öffentliche Probeeinheit Gesangsunterricht bekommen. Einen Einblick in ihre Ateliers gewähren die Künstler Wolfgang Riedemann und Margarethe Hunke-Untiedt.

Seit wenigen Jahren wirbt der Förderverein speziell in Kindergärten und Schulen für einen Besuch am Tag des offenen Denkmals. Für junge Familien gibt es zwei Programmpunkte: Kinder können mit Barbara Keil-Neuß Tierfiguren und Fingerpuppen aus Zelluloseflocken und Draht formen. Sie können aber auch mit Manfred Möhle bei Spielen ihre Geschicklichkeit erproben.

Bunte Mischung an Besuchern

Eingeladen sind nicht nur Nordwalder, sondern auch Interessierte aus den umliegenden Kommunen. Es komme immer eine bunte Mischung an Besuchern, sagt Quint-Hellenkamp: „Wir haben Stammgäste, die jedes Jahr wiederkommen, es sind aber auch immer viele Vereinsmitglieder da.“

Programm am Tag des offenen Denkmals

Das Gesangslabor am Bispinghof stellt sich vor, Plamen Hidjov präsentiert seine Arbeitsweise und Visionen. Wolfgang Riedemann und Margarethe Hunke öffnen ihre Ateliers und geben einen Einblick in ihre Werkräume und Arbeiten. Fantasiefiguren und Fingerpuppen formen aus Zelluloseflocken und Draht mit Barbara Keil-Neuß (im Garten). Geschicklichkeitsspiele unter freiem Himmel (auf der Wiese). Führung(en) nach Bedarf mit Roswitha Krusch-Oest und Annette Quint-Hellenkamp.

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