Suche von SPD, UWG und Grünen nach einem Bürgermeisterkandidaten
Keine Frau unter den Bewerbern

Nordwalde -

Seit Anfang Juli sind SPD, UWG und Bündnis 90 / Die Grünen auf der Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020. Die Bewerbungsfrist ist jetzt abgelaufen. Unter den Interessenten sind aussichtsreiche Kandidaten.

Mittwoch, 02.10.2019, 13:00 Uhr
SPD, UWG und Bündnis 90 / Die Grünen suchen einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020. Mehr als zehn Bewerbungen sind auf ihre bundesweite Ausschreibung eingegangen.
SPD, UWG und Bündnis 90 / Die Grünen suchen einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020. Mehr als zehn Bewerbungen sind auf ihre bundesweite Ausschreibung eingegangen. Foto: Ann-Kathrin Schriever

Wenn SPD , UWG und Bündnis 90 /  Die Grünen im kommenden Jahr einen Gegenkandidaten zu Sonja Schemmann in das Rennen um das Amt des Bürgermeisters schicken, wird es wohl ein Mann sein. Denn auf die bundesweite Ausschreibung der beiden Parteien und der Wählergemeinschaft hat sich keine Frau beworben. Die Frist ist abgelaufen. Mehr als zehn Interessenten haben sich bei SPD, UWG und den Grünen gemeldet.

„Es gibt einige aussichtsreiche Kandidaten“, sagt Grünen-Fraktionsvorsitzender Klaus Kormann . „Wir haben einige ausgesucht, mit denen wir uns treffen wollen.“ Die beiden Parteien und die Wählergemeinschaft hatten Anfang Juli bekanntgegeben, dass sie einen gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September 2020 suchen. Sie haben ein sechsköpfiges Gremium gebildet, dem jeweils die Fraktionsvorsitzenden und die Ortsvereinsvorsitzenden angehören.

Bewerber sind weiter interessiert

Die Suche von SPD, UWG und Grünen ist bislang reibungslos gelaufen, sagt UWG-Ortsvereinsvorsitzender Dr. Rudolf Fischer : „Das ist in großer Harmonie und Einmündigkeit vonstatten gegangen.“ Mit der Zahl der Bewerbungen sind die Parteien und Wählergemeinschaft zufrieden. „Ich denke, das ist eine gute Zahl“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzende Annette Bösert. Kormann ist „sehr zuversichtlich, dass wir mit einem qualifizierten Kandidaten antreten können“. Er hat bereits mit den Interessenten telefoniert, abgesprungen ist keiner.

Das Gremium hatte sich am vergangenen Montag zusammengesetzt und entschieden, wen es einladen möchte. Mitte Oktober will das Gremium mit möglichen Kandidaten Bewerbungsgespräche führen und sich für einen geeigneten entscheiden. Danach sollen die jeweiligen Ortsvereine von SPD, UWG und Grünen über den ausgewählten Bewerber abstimmen. „Ein Kandidat braucht die Unterstützung aller Ortsvereine, um aussichtsreich ins Rennen zu gehen“, sagt Klaus Kormann. „Ich persönlich habe die Hoffnung, dass wir im November jemanden vorstellen können.“

Optimistisch, einen guten Kandidaten zu finden

Die beiden Parteien und die Wählergemeinschaft hatten ihre Kandidatensuche bundesweit ausgeschrieben. Das wird bei den Interessenten sichtbar, sie kommen aus nah und fern. Dass keine Frau unter den Bewerber ist, findet Kormann schade. Ganz zu ist die Tür für Interessenten noch nicht, auch wenn die eigentliche Frist abgelaufen ist. „Wenn noch irgendwer seinen Hut in den Ring werfen will, kann er das machen. Wir wollen ja die beste Lösung für Nordwalde“, sagt Kormann.

SPD, UWG und Grüne sind optimistisch, einen guten Kandidaten zu finden. Sie wissen aber auch, dass noch Unwägbarkeiten auf sie zukommen können. „Wir könnten extremes Pech haben, uns auf einen einigen, der dann im schlimmsten Fall absagt. Er wird ja auch ein ungeheurer Einsatz verlangt von einem Kandidaten“, sagt Rudolf Fischer. „Ich bin aber zuversichtlich.“ Ähnlich bewertet Annette Bösert die Situation: „Das Ergebnis ist offen, aber ich gehe davon aus, dass geeignete Bewerber zur Verfügung stehen.“

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