Männerexerzitien finden im zehnten Jahr statt
Aus dem Hamsterrad aussteigen

Nordwalde -

Sie waren schon in Vézelay in Frankreich, Flüli in der Schweiz und nun in Banneux in Belgien: Die Männerexerzitien der Kirchengemeinde St. Dionysius fanden in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Ins Leben gerufen hatte sie Pfarrer Bernd Strickmann.

Mittwoch, 09.10.2019, 17:18 Uhr
Die Männerexerzitien der Pfarrgemeinde St. Dionysius jährten sich jetzt zum zehnten Mal. Ins Leben gerufen hatte sie Pfarrer Bernd Strickmann.
Die Männerexerzitien der Pfarrgemeinde St. Dionysius jährten sich jetzt zum zehnten Mal. Ins Leben gerufen hatte sie Pfarrer Bernd Strickmann. Foto: privat

Bereits seit zehn Jahren finden in der Pfarrgemeinde St. Dionysius Männerexerzitien statt. Ins Leben gerufen hatte sie Landpfarrer Bernd Strickmann mit dem Gedanken, es müsse auch mal etwas für Männer gemacht werden. Die Exerzitien dienen dazu, für ein paar Tage aus dem Hamsterrad des Alltags auszusteigen, in Gottes Natur neuen Atem zu tanken und um sich Zeit zu nehmen für Gott, für das Gebet, heißt es im Presstext.

Im Jubiläumsjahr waren die Ardennen für fünf Tage das Ziel der Männer. Es ging nach Banneux, wo 1933 die Gottesmutter Maria einem kleinen Mädchen achtmal erschienen sein soll. Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup, der aus Zeitgründen nicht bei den Exerzitien teilnehmen konnte, gab den Reisesegen für die 14 Männer und als besonderes Geschenk einen Christopherus für jeden mit auf den Weg. Diesen Christopherus befestigten die Männer am Wanderstab, mit dem sie seit einigen Jahren unterwegs sind.

Wanderungen enden mit Impuls oder Gebet

In Belgien besuchten die Teilnehmer den Gebetsweg im Heiligtum Banneux und nahmen an der Krankensalbung teil. Im Anschluss erfuhren sie von den Erscheinungen in Banneux. Jeder Morgen begann mit dem Morgengebet in der Kapelle der Unterkunft „Chaityfontaine“. Ausgerüstet mit Rucksack, Wanderschuhen und Wanderstab ging es dann raus in die Natur der Ardennen mit den verschiedensten Gedanken und Impulsen.

Jede Wanderung endete mit einem Impuls oder Gebet im Heiligtum. Mittagessen gab es aus dem Rucksack oder auch mal in einem Gasthaus am Wegesrand. Zur Freude aller kam Pfarrer Bernd Strickmann dazu, wanderte mit und feierte mit allen die Eucharistie in einer kleinen Kapelle.

Strickmann freut sich über die Fortführung

Anhand eines Fotobuches wurde dann am Abend ein auf die vergangenen zehn Jahre Männerexerzitien zurückgeblickt. Viele schöne Erinnerungen wurden dabei wach. Ziele waren unter anderem Vézelay in Frankreich (2009), Flüli in der Schweiz und Assisi in Italien (2010), das Kloster Himmerod in der Eifel (2013) und das Kloster „Benediktinerinnen Abtei vom Heiligen Kreuz“ in Herstelle an der Weser (2018).

Pfarrer Bernd Strickmann freute sich, dass die Männerexerzitien in seinem Sinn weitergeführt werden und nicht im Sande verlaufen sind, heißt es weiter. Seit einigen Jahren organisiert Ludger Weßels die Ziele der Fahrten, inklusive der Unterkünfte und Wege für die Wanderungen. Die Impulse werden vorbereitet von Klaus Allendorf und Andreas Feld, die unter anderem mit ihrem Akkordeon für Stimmung am Abend sorgten.

Abschluss in der Kapelle in der Feldbauerschaft

Ein Tag machten die Männer einen Ausflug nach Lüttich zum Dom und eine Stadtbesichtigung. Sie begleiteten Pfarrer Bernd Strickmann zum Bahnhof in Lüttich, aber nicht ohne einen Impuls im Bahnhof. Am Rückreisetag ging es nach einem Gebet im Heiligtum der „Jungfrau der Armen“ dann zunächst nach Aachen zum Dom. Danach machten die Männer einen Rundgang durch die Stadt und besuchten den Werksverkauf von Lindt und Bahlsen, ehe sie sich auf den Heimweg machten. Der Abschluss fand in der Kapelle in der Feldbauerschaft statt.

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