Arbeiten auf dem Amillyplatz
Moderner Trafo für den Ortskern

Nordwalde -

Wer über den Amillyplatz läuft, könnte das Gefühl bekommen, mit den Arbeiten rund um den Abriss des alten Rathauses wurde bereits begonnen. Das ist nicht der Fall. Der Grund für die Bauarbeiten hängt allerdings mit dem zu erwartenden Neubau zusammen.

Mittwoch, 16.10.2019, 08:00 Uhr
Am Amillyplatz wird seit gestern gearbeitet. Mit dem geplanten Abriss des Rathauses und anschließendem Neubau hat das nicht direkt etwas zu tun. Es wurde eine neue Ortsnetzstation aufgestellt. Damit soll die Stromversorgung im Ortskern optimiert werden.
Am Amillyplatz wird seit gestern gearbeitet. Mit dem geplanten Abriss des Rathauses und anschließendem Neubau hat das nicht direkt etwas zu tun. Es wurde eine neue Ortsnetzstation aufgestellt. Damit soll die Stromversorgung im Ortskern optimiert werden. Foto: Vera Szybalski

Nein, mit dem geplanten Abriss des Rathauses wird noch nicht begonnen, auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein haben kann. Die Arbeiten auf dem Amillyplatz haben einen anderen Grund. Der hängt allerdings mit dem zu erwartenden Neubau des Rathauses und der Umgestaltung des Vorplatzes zusammen. Innogy hat eine neue moderne Trafostation am Rathaus aufgestellt.

Damit baue der Verteilnetzbetreiber das Nordwalder Stromnetz im Ortskern aus und lege es bereits jetzt für künftige Versorgungsaufgaben aus, teilt die Gemeinde in einem Pressetext mit. Die moderne Ortsnetzstation der Innogy-Tochter Westnetz steht bereits seit einigen Tagen am Rathaus. Am Dienstag wurde mit den Bauarbeiten auf dem Amillyplatz begonnen. Dazu wurde ein Abschnitt des Platzes aufgerissen. Besonders für Pkw-Fahrer ist er nur noch eingeschränkt nutzbar. Die Arbeiten dauern vermutlich noch zwei bis drei Wochen.

Sichere Versorgung des künftigen Rathauses

Noch bevor mit dem Neubau gestartet wird, soll die Stromversorgung für diesen Bereich optimiert werden. „An dieser Stelle in Nordwalde haben wir sehr verschiedene Anforderungen an die Stromversorgung“, wird Westnetz-Projektleiter Erich Weitkamp im Pressetext der Gemeinde zitiert. „Für eine sichere Versorgung des zukünftigen Rathauses benötigen wir eine moderne Station, die zugleich auch die Versorgung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Kirmes, abdecken kann.“

Perspektivisch müsse zusätzlich das Netz für die Elektromobilität ausgelegt werden. „Mit der Ortsnetzstation an dieser Stelle ist das Stromnetz nun netztechnisch optimiert und zukunftssicher ausgelegt“, sagt Weitkamp. Eine bestehende Station in der Nähe des Rathauses soll zurückgebaut werden, wenn die neue Station angebunden wurde.

Strom transformieren und verteilen

Eine solche Ortsnetzstation beinhaltet einen Transformator, der die angelieferte Spannung von 10 000 Volt in die haushaltsübliche Spannung von 400 Volt umwandelt. Solche Stationen sieht man überall im Straßenbild, schreibt die Gemeinde weiter. Die Stationen haben die Aufgabe, den Strom, der aus der Umspannanlage kommt, herunter zu transformieren und im Ort weiter zu verteilen. Die neue Station am Rathaus hat eine Grundfläche von dreimal 1,5 Metern und ist etwa 1,70 Meter hoch.

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