Skate-Aid-Workshop begeistert 35 Jugendliche
Mit Skateboard durch die Ferien

Nordwalde -

„Die Bürgermeisterin macht auch mit“, staunten die 35 Jugendlichen in der Turnhalle der KvG-Gesamtschule, dass Sonja Schemmann, die den sportlichen Workshop mit der Organisation Skate-Aid in Augenschein nehmen wollte. „Sie haben Talent“, bescheinigte ihr der Skateboard- Übungsleiter, als sie einfach losfuhr. Die Kinder applaudierten.

Donnerstag, 17.10.2019, 17:00 Uhr
35 Kinder und Jugendliche waren von der ersten Minute an mit Begeisterung bei der Sache, auch weil sie selbst nach eigenem Ermessen ihr neues Brett ausprobieren konnten. Auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (kl. Bild) ließ sich überreden, es zu versuchen.
35 Kinder und Jugendliche waren von der ersten Minute an mit Begeisterung bei der Sache, auch weil sie selbst nach eigenem Ermessen ihr neues Brett ausprobieren konnten. Auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (kl. Bild) ließ sich überreden, es zu versuchen. Foto: Detlef Held

„Die Bürgermeisterin macht auch mit“, staunten die 35 Jugendlichen in der Turnhalle der KvG-Gesamtschule, dass Sonja Schemmann , die den sportlichen Workshop in Augenschein nehmen wollte.

Doch als Jonas Steinert , einer der Coaches der Organisation Skate-Aid, sie überzeugte, dass dies für sportlich versierte kein Problem ist, es wenigsten mal zu versuchen, ließ sich die Bürgermeisterin nicht lange bitten. „Sie haben Talent“, bescheinigte ihr der Skateboard- Übungsleiter. Der Beifall der Kinder war da mehr als verdient.

Doch nicht nur Nordwaldes Erste Bürgerin überraschte den leidenschaftlichen Skateboarder. „Es ist einfach erstaunlich zu sehen, was die Kinder, von denen viele zum ersten Mal auf den Skateboards stehen, nach gut zwei Stunden damit schon gekonnt umgehen“, bewertet der Coach die ersten Fahrversuche. Die haben alle keine Angst und spornen sich gegenseitig an. Das habe ich bislang so noch selten erlebt.“

Das der Workshop so gut angenommen wurde, hat auch die Gemeinde überrascht. Das Angebot war schnell ausgebucht. „Da hatten wir den richtigen Riecher“, sagt die Bürgermeisterin. die sich zusammen mit der Kommunalmanagerin Monika Schürmann vor Ort ein Bild davon machte, wie die Teilnehmer das Angebot mit Leben erfüllten und was sie in der kurzen Zeit bereits gelernt haben. Der Sponsor des zweitägigen Workshops ist das Unternehmen Innogy das schon länger mit der Organisation skate-aid Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitmöglichkeit bieten will. Bei Skate-Aid versteht man Skateboarden nicht nur als sportliche Betätigung, sondern verfolgt einen eigenen Ansatz der Kinder- und Jugendarbeit, wie Titus Dittmann, weltbekannter Skateboarder und Gründer von Skate-Aid erklärt: „Wir machen Kinder stark. Seit fast zehn Jahren nutzen wir die pädagogische Kraft des Skateboardens in mittlerweile 18 Ländern. skate-aid steht dabei für einen ganzheitlichen, selbstbestimmten Ansatz zur Förderung von jungen Menschen im Rahmen der Jugendhilfe, des Sports, der Kultur und Völkerverständigung. Skateboarden gibt Kindern und Jugendlichen in ihrer Orientierungsphase sinn- und identitätsstiftende Freiräume und hilft ihnen, sich auf Basis von Selbstbestimmung und intrinsischer Motivation zu starken Individuen zu entwickeln.“

Das begeistert auch die jungen Teilnehmer in Nordwalde am ersten Tag des Workshops. Sie bekamen alle ein Board geschenkt, dass sie zunächst selber zusammenschrauben mussten. Dann ging es los.

„Dazu gibt es nur einige Erläuterungen, den Rest sollen die Kinder selber ausprobieren“, erläutert Steinert. Erklärt wurden die Grundlagen des Boardens wie Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Auch wird aufgezeigt, welche Board-Größe für wen geeignet ist, wann weiche Rollen besser passen als harte, was die Rollengröße mit der Geschwindigkeit zu tun hat, vieles mehr und nicht zuletzt: Welches Skateboard passt zu mir? Auf dieser Basis lernen alle ihr Board besser kennen und können schon bei den ersten Fahrversuchen ein paar einfache Tricks beherrschen. Zudem sind alle mit Helm sowie Knie- und Ellbogenschonern ausgestattet – ein wichtiger Aspekt beim Skateboarden. Im Übrigen ist der Workshop kostenfrei samt Verpflegung und jeder darf das ihm zur Verfügung gestellte Skateboard mit nach Hause nehmen.

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