Zwölftes Oktoberfest an der Gildestraße in Nordwalde
Rundum gelungen

Nordwalde -

Eine Riesengaudi war auch die zwölfte Auflage des Nordwalder Oktoberfestes. Rund 2000 Besucher kamen an die Gildestraße, um einen bayerischen Abend in Dirndl und Lederhose zu verbringen. Neue Hopfenkönigin wurde Annika Terbake, die damit im nächsten Jahr das erste Fass Bier anstechen darf.

Sonntag, 20.10.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 14:54 Uhr
Die Stimmung war prächtig – auch bei dieser Truppe, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte.
Die Stimmung war prächtig – auch bei dieser Truppe, die sich das Spektakel nicht entgehen lassen wollte. Foto: Dieter Klein

Was die „Wies‘n“ in München, ist seit nun schon zwölf Jahren die Gildestraße in Nordwalde. Wenn hier auch nur für eine Nacht – und zwar für‘s Oktoberfest . Doch was für eine Nacht! Acht, für manche auch zehn Stunden angesagtes „Trinken, Tanzen, Turteln“. Auf der einen Seite mindestens 1000 überaus fesche junge Frauen in Dirndln – und auf der anderen ein stattliches Heer an Herren in Krachledernen – da kann der „Schottenhamel“ (älteste Festhalle auf der Theresienwiese) glatt Konkurs anmelden. Und der „Käfer“ gleich mit. Denn bei Hiddings gibt’s zwar keine glibbrigen, sündhaft teuren Austern oder Ochsen am Spieß, dafür aber jede Menge Auswahl an leckeren Köstlichkeiten aus der hauseigenen Schlachterei – auch für die kleine Geldbörse.

Semmelknödel

Überhaupt: Was das „Führungstrio“ Maria , Markus und Janina Hidding (und am Samstagabend mit fast 80 Mitarbeitern) aus dem Nordwalder „Zelteverleih“ inzwischen zu einem angesehenen „Event-Unternehmen“ geschaffen hat: Chapeau!

Manch einer der aus dem ganzen Münsterland angereisten Besucher wird sich an diesem Abend darüber gewundert haben, mit wie viel Liebe, Akribie und sorgfältig eingesetzter Logistik so eine Mammut-Veranstaltung erfolgreich über die Bühne gehen kann. Voraussetzung: Das riesige Zelt. Darin untergebracht raumgreifende Theken, eine schnuckelige kleine „Schatzi-Bar“, die Stände mit Leberkäs, gegrillten Haxen, Spießbraten, Semmelknödel(n), Kraut und Champignons. Und wem das zu bajuwarisch war, der konnte sich draußen an mehreren Imbissbuden mit Fritten und Currywurst stärken. Sogar eine Schießbude lockte.

Super Stimmung

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0`zapft is

Das Wichtigste bei so einer Riesengaudi: Spaß muss sein. Und dafür sorgte die Liveband „Ski und Bob Express“ bis tief in die Nacht. Schon aus Tradition mit bayrischen Hits bis zum Abwinken.

Dazu lockte am Samstagabend ein fröhlicher Wettstreit unter mutigen Dirndln mit Bierkrugstemmen, Holzsägen und Trompeteblasen um den Titel einer Nordwalder Hopfenkönigin. Den sich schließlich triumphierend Annika Terbake aus Emsdetten sicherte. Es war der Abend ihres Junggeselleninnen-Abschieds. Ihre Hochzeit steht kurz bevor. Sie wird nun beim Oktoberfest im kommenden Jahr das erste Fass Freibier mit dem Jubelschrei „O´ zapft is“ anschlagen.

Böhmische Dreizehn

Am vergangenen Samstag durfte das Peter Schulze Temming aus der Führungsetage einer bekannten Baustoffgroßhandlung. „Der kommt seit Jahren zu uns. Und zwar immer mit großer Belegschaft“, schmunzelte Maria Hidding. Kein Promi? „Was heißt hier schon Promi“, philosophierte Maria lächelnd. „Bei uns ist jeder Gast ein Promi. Das bedeutet: Bei uns sind alle gleich.“

So gleich wie der Gedanke vieler Gäste, am gestrigen Sonntagmorgen wieder zur Gildestraße zu wandern. Beim angesagten „Familientag“ im Kampf gegen den Nachdurst. Denn schließlich spielte diesmal die längst über die Landesgrenzen hinweg bekannte Kapelle „Böhmische Dreizehn“. Wohl wissend: Davon bekommst du nie genug.

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