Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps Münster
Ein besonderer Hörgenuss

Nordwalde -

Was die Kirchenmusik betrifft, gilt die St. Dionysius-Pfarrkirche unter Musikfreunden und Kennern längst als eine erste Adresse, ein Art Kulttempel. Den genossen am vergangenen Mittwochabend ein paar Hundert begeisterte Kirchenbesucher beim Konzert des Luftwaffenmusikkorps Münster.

Donnerstag, 07.11.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 17:46 Uhr
Das mit 60 Musiker besetzte Luftwaffenmusikkorps aus Münster sorgte in der Pfarrkirche St. Dionysius für ein grandioses Vorweihnachtskonzert, dass die vielen Besucher verzauberte.
Das mit 60 Musiker besetzte Luftwaffenmusikkorps aus Münster sorgte in der Pfarrkirche St. Dionysius für ein grandioses Vorweihnachtskonzert, dass die vielen Besucher verzauberte. Foto: Dieter Klein

Was die Kirchenmusik betrifft, gilt die St. Dionysius-Pfarrkirche unter Musikfreunden und Kennern längst als eine erste Adresse, ein Art Kulttempel. Den genossen am vergangenen Mittwochabend ein paar Hundert begeisterte Kirchenbesucher beim Konzert des Luftwaffenmusikkorps Münster. Der Erlös kommt der Kirchenmusik zu Gute.

Denn mit einem brillanten Höhenfeuerwerk an Orchesterklang und vor allem auch solistischen Höchstleistungen setzten die uniformierten Musiker nahtlos den Kreis einmaliger Kirchenkonzerte in der Pfarrkirche fort. Wobei die besondere Akustik des mächtigen Kirchenschiffs, wie schon zuvor bei Konzerten weltberühmter Bach-Interpreten, Marimba-Solisten, den Gesängen des Projektchores oder des Renaissance-Chores „venestra musica“, die Menschen schon häufiger zu Beifallsstürmen hingerissen hat. Und an diesem Abend erst recht bei dem gewaltigen Klangkörper, den das gut 60 Mitglieder starke Ensemble Luftwaffenmusikkorps im Altarraum von St. Dionysius entwickelte – ein besonderer Hörgenuss.

„Das geht einem durch und durch“, konstatierte ein älterer Besucher lächelnd.

Begeistert war natürlich auch der Initiator Thorsten Schlepphorst, der dieses grandiose Vorweihnachtskonzert in der Pfarrkirche organisieren hatte. ,Schlepphorst: „Man muss Beziehungen haben und die dann auch nutzen, strahlte er, dass alles so reibungslos geklappt hatte.

Im Chor wechselte Oberstleutnant Christian Weiper vom Dirigat zum Mikro und moderierte. Schon zur Eröffnung, nach dem Huldigungsmarsch aus Edvard Griegs „Sigurd Jorsalfar“, bestätigte er: „Mit dieser kraftvoll pompösen Komposition des Norwegers wollten wir erst einmal die große Akustik dieser Kirche testen und nutzen.“ Und das passte, wie er feststellte.

Leisere, melodisch fast schon romantische Klänge folgten mit Christian Sprengers. Dazu gehörten auch für Blasmusik umgeschriebene Luther-Choräle. Dann folgte die Romanze des berühmten russischen Komponisten Dimitri Schostakowitsch aus dem Film „Gadfly“ und das gefühlvollen Klarinettensolo von Feldwebel Lulzim Bucaliu. Eindrucksvoll auch das „Halleluja“, der israelitische Gewinnertitel beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ aus dem Jahre 1979. Hinreißend vorgestellt von der Sängerin Christina Harpers.

Damit reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt. Für jeden Geschmack das Richtige. Ob beim Triumphmarsch aus der Oper „Aida“ oder beim „Send in the Clowns“ aus dem Musical „A little Night Musik“. Selbst die Einblockung des „Airfourcejazz-Ensembles“ mit zeitgemäß modernen Interpretationen klassischer Choräle dankte das Publikum mit rauschenden Beifallsstürmen. So dass zum Finale, mit dem gemeinsamen gespielten wie gesungenem „Großer Gott wir loben dich“, dieser Konzertabend zu einer weiteren Höhepunkt Nordwalder Kirchenmusik verschmolz.

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