Konzert des Frauenchores
Eine musikalische Weltreise

Nordwalde -

Sie blieben die ganze Zeit im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule und machten trotzdem eine Weltreise: Musikalisch bewegte sich der Frauenchor bei seinem Konzert „In 80 Minuten um die Welt“ von Italien über Japan bis nach Afrika und Südamerika.

Montag, 11.11.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 17:32 Uhr
Mit einem langen Applaus bedankte sich das Publikum beim Frauenchor und ihrem Dirigenten Rafael D. Marihart für das gelungene Konzert.
Mit einem langen Applaus bedankte sich das Publikum beim Frauenchor und ihrem Dirigenten Rafael D. Marihart für das gelungene Konzert. Foto: Sigrid Terstegge

Auf eine Weltreise nahm der Frauenchor am Samstag seine Zuhörer mit. Zwei leuchtende Globen rechts und links von der Bühne im Forum der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule deuteten es schon an. „In 80 Minuten um die Welt“ lautete das Thema des Konzertes. Mit altbekannten internationalen Schlagern begeisterte der Frauenchor sein Publikum.

Das war mit Sicherheit auch dem noch relativ neuen Dirigenten Rafael D. Marihart zu verdanken. In kurzer Zeit hatte der gebürtige Wiener mit den Frauen ein flottes Liedprogramm zusammengestellt. In Italien startete die Weltreise mit dem Stück „Funicoli, Funicola“. Mit Schwung dirigierte Marihart die knapp 40 Frauen und feuerte sie förmlich an beim Singen.

Rhythmisch anspruchsvolle Reise gen Osten

Aus dem Publikum war bereits nach dem ersten Lied ein „Oh, gut!“ zu hören. Und so ging die Reise dann auch weiter. „L‘inverno è passato“, der Winter ist vorbei, hieß es hoffnungsvoll beim zweiten Stück. Und dann legte der Chor eine kurze Pause ein, während die musikalischen Gäste Taulant Haxhikadrija mit der Klarinette und Deborah Rawlings am Flügel die Sonate in Es-Dur für Klavier und Klarinette von Camille Saint-Saens vortrugen. Sie begleiteten den Chor auch bei seinen Liedern.

Rhythmisch anspruchsvoll reisten die Frauen weiter Richtung Osten. Der „Ungarischer Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms folgte. Eine außergewöhnliche Version des ebenfalls alten Schlagers „Moskau bei Nacht“ erfreute das Publikum.

Von Afrika und Südamerika bis nach Nordwalde

Von Russland gab es einen Sprung in das Land des Lächelns, nach Japan. Auch „Mitsou“ haben bestimmt viele Besucher schon mal gehört. Den Zauber der Südsee in Form eines Medleys von Otto Groll holte der Frauenchor vor der Pause eben noch schnell in das Forum.

Nach Israel, Afrika, Südamerika, USA, Irland und Niederlande führte die Weltreise weiter. Und schließlich lag auf jedem Platz noch der Text von „Du, mein Nordwalde“. Mit dem von allen gemeinsam gesungenen Lied waren alle in Deutschland angekommen. Die Zuhörer bedankten sich für das gelungene Konzert mit einem langen Applaus.

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