Ausstellung „Fotocollagen“ wird eröffnet
Ein Wiedersehen mit de Jong

Nordwalde -

Es sind surreale Bilder, die in der Ausstellung „Fotocollagen“ zu sehen sind. Dem ein oder anderen dürften die Arbeiten von Merit de Jong bekannt vorkommen. Denn schon einmal präsentierte Günter Pfützenreuter Bilder der Niederländerin in seiner Fotowerkstatt.

Freitag, 15.11.2019, 08:00 Uhr
In einer gemeinsamem Ausstellung mit anderen niederländischen Fotografen präsentierte Merit de Jong im vergangenen Jahr ihre Werke in der Fotowerkstatt. Jetzt ist sie mit einer Einzelausstellung zurück: „Fotocollagen“ wird am Sonntag (17. November) eröffnet.
In einer gemeinsamem Ausstellung mit anderen niederländischen Fotografen präsentierte Merit de Jong im vergangenen Jahr ihre Werke in der Fotowerkstatt. Jetzt ist sie mit einer Einzelausstellung zurück: „Fotocollagen“ wird am Sonntag (17. November) eröffnet. Foto: Günter Pfützenreuter

Es sind witzige Bilder, surreale, aber auch welche die nachdenklich machen. Vier Frauen auf einer Bank, die im Wasser sitzen. Eine Kathedrale, in der eine Werkbank steht. Ein Frauenkörper mit Hirschkopf. Die Bilder hat Merit de Jong gemacht. Die Niederländerin präsentiert ab dem kommenden Sonntag (17. November) eine Auswahl ihrer Arbeiten in der Ausstellung „Fotocollagen“ in der Fotowerkstatt von Günter Pfützenreuter .

„Fast alle sind am Computer gemacht, natürlich nach Fotovorlage“, sagt Pfützenreuter. „Die Bilder sind sehr schwer zu entschlüsseln. Ich finde, man muss sie auch gar nicht entschlüsseln. Die Bilder kann man einfach aufnehmen.“ Bislang sind erst vier Fotos in Nordwalde, die anderen kommen heute gemeinsam mit de Jong an. Wahrscheinlich werden sechs bis acht große Bilder und zwischen zehn und 20 kleinere ausgestellt.

Die zweite Ausstellung in der Fotowerkstatt

De Jongs Arbeiten sind nicht das erste Mal in Nordwalde zu sehen. Sie gehörte zu den zwölf niederländischen Fotografen, die 2018 in einer gemeinsamen Ausstellung in der Fotowerkstatt ihre Werke zeigten. Die Besucher durften abstimmen, von welchem Fotografen sie gerne noch mehr sehen würden. De Jong wurde ausgewählt, um bei Pfützenreuter auszustellen.

Vor einem Monat hat er sie in Hengelo besucht. „Ich habe mich in ihrem Atelier umgeguckt. Ich finde, sie macht das sehr professionell“, sagt Pfützenreuter. „Sie fängt jetzt an, intensiver Ausstellungen zu machen.“ De Jongs Arbeiten waren bislang aber vor allem in den Niederlanden zu sehen.

Leidenschaft für die Schönheit der Natur

Pfützenreuter freut sich, die „spektakulären“ Bilder nun in seiner Fotowerkstatt zu zeigen. Die Werke sind fast alle neu oder in den vergangenen Jahren entstanden. Der rote Faden in ihrem Werk sei die Wahrnehmung und die Leidenschaft für die Schönheit der Natur. Merit de Jong hat an der Königlichen Akademie für bildende Künste in den Haag studiert.

Wie sie auf die Ideen für ihre Bilder kommt, kann Pfützenreuter nicht sagen: „Ich weiß nicht, wo sie das her hat.“ Man muss das aber auch gar nicht wissen, um sich den Fotos zu widmen. Denn die sind, auch ohne die Idee dahinter zu entschlüsseln, spannend genug.

Zum Thema

Die Ausstellung „Fotocollagen“ wird am kommenden Sonntag (17. November) um 17 Uhr in der Fotowerkstatt an der Grevener Straße 4a eröffnet. Bis zum 15. Dezember (Sonntag) ist die Ausstellung sonntags von 15 bis 17 Uhr und nach Rücksprache unter Telefon 0 25 73 / 36 56 zu besichtigen.

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