Rat entscheidet über Bestellung
Böckenfeld vertritt Schemmann

Nordwalde -

Wenn Bürgermeisterin Sonja Schemmann krank oder im Urlaub ist, sorgt Doris Böckenfeld dafür, dass die Verwaltung weiterläuft. Die Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste vertritt die Verwaltungschefin schon seit 2014. Jetzt entscheidet der Rat darüber, ob sie auch offiziell zur allgemeinen Vertreterin bestellt wird.

Mittwoch, 04.12.2019, 18:16 Uhr
Bereits seit 2014 übernimmt Doris Böckenfeld die Aufgaben als allgemeine Vertreterin. Der Haupt- und Finanzausschuss votierte jetzt dafür, die Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste auch offiziell als allgemeine Vertreterin zu bestellen.
Bereits seit 2014 übernimmt Doris Böckenfeld die Aufgaben als allgemeine Vertreterin. Der Haupt- und Finanzausschuss votierte jetzt dafür, die Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste auch offiziell als allgemeine Vertreterin zu bestellen. Foto: Vera Szybalski

Die Aufgaben übernimmt Doris Böckenfeld schon seit 2014. Am Dienstagabend votierte der Haupt- und Finanzausschuss dafür, die Verwaltungsfachwirtin auch offiziell zur allgemeinen Vertreterin zu bestellen. Böckenfeld vertritt damit Bürgermeisterin Sonja Schemmann als Verwaltungschefin, beispielsweise wenn diese im Urlaub oder krank ist. Damit wird sichergestellt, dass die Verwaltung immer handlungsfähig ist.

Nachdem Helmut Berning in den Ruhestand gegangen war, war die Stelle des allgemeinen Vertreters vakant. Zunächst nur übergangsweise übertrug Schemmann im Mai 2014 die Aufgaben an Böckenfeld. Eigentlich hätte der Gemeinderat schon längst einen allgemeinen Vertreter bestellen sollen, spätestens im Vorfeld der Kommunalwahl 2020 muss er dies machen. Denn da Sonja Schemmann erneut als Bürgermeisterin kandidiert, kann sie ab ihrer Aufstellung nicht mehr als Wahlleiterin fungieren. An diese Stelle tritt der allgemeine Vertreter. Der Posten war zuletzt offiziell aber vakant.

Böckenfeld arbeitet bereits seit 1982 in der Verwaltung

In größeren Kommunen mit Beigeordneten wird einer von diesen allgemeiner Vertreter. Ist in einer Gemeinde oder Stadt kein Beigeordneter vorhanden, bestellt der Rat den allgemeinen Vertreter. In der Regel übernimmt die Stelle ein leitender Beamter. Doris Böckenfeld bekam die Aufgaben 2014 übertragen, weil sie am längsten in leitender Funktion in der Verwaltung beschäftigt war. Bereits seit 1982 ist sie bei der Gemeinde tätig.

Der Hauptausschuss bestellte sie in seiner Sitzung einstimmig und ohne Diskussion zur allgemeinen Vertreterin. Der Gemeinderat entscheidet in seiner nächsten Sitzung darüber. Für Böckenfeld ändert sich aber nichts, die Arbeit hat sie schon vorher gemacht. Die Leiterin des Fachbereichs Zentrale Dienste und Schemmann gehen nicht gleichzeitig in den Urlaub, sie tauschen sich über alle wichtigen Themen aus. „Das harmoniert gut. Das ist auch wichtig“, sagt Böckenfeld über die Zusammenarbeit. „Die Akzeptanz im Haus ist auch vorhanden.“

Böckenfelds Zeit als allgemeine Vertreterin endet nicht mit der Kommunalwahl im kommenden Jahr, selbst wenn Schemmann nicht wiedergewählt werden sollte. Böckenfeld ist Schemmanns Vertreterin für die Verwaltungsaufgaben, nicht die politische Seite. Auf die Bestellung der allgemeinen Vertreterin hat die Wahl keinen Einfluss. Es gibt keine vorgeschriebene Amtszeit.

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