Karnevalsfest der Dörper Jungs und der St.-Dionysius-Bruderschaft
Eine „Sause der Extraklasse“

Nordwalde -

Als eine „Sause der Extraklasse“ erwies sich die Karnevalsparty der Dörper Jungs und der St.-Dionysius-Bruderschaft der Männer im alten Gasthaus Drüen. Dort drängelten sich heiße Wahrsagerinnen, gespenstische Untote, Prinzenpaare der Vergangenheit wie aktuelle, darunter Matthias und Birgit Limke von den Feldbauern und vom Karnevalskomitee der Bürgerschützen Reinhard und Susi Bettermann.

Sonntag, 12.01.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 13.01.2020, 16:32 Uhr
Beste Stimmung herrschte bei der Karnevalsparty der Dörper Jungs und der Männerbruderschaft.
Beste Stimmung herrschte bei der Karnevalsparty der Dörper Jungs und der Männerbruderschaft. Foto: Klein

Wenn die Dörper Jungs auf die Pauke hauen, bleibt in Nordwalde bekanntlich kein Ton ungehört, kein Auge trocken. Bestes Beispiel: Die große Karnevalsparty am Samstagabend im alten Gasthaus Drüen. Eine „Sause der Extraklasse“, oder zeitgemäß ‚jecker‘ formuliert: Straßenkarneval in der Kneipe. Und die konnte wieder einmal beweisen, dass sie damals, vor ihrer Blütezeit an der Emsdettener Straße, nicht in Leichtbauweise errichtet worden war.

Zurück zum Abend. Zu den Dörpern. Die feierten natürlich nicht unter sich. Wie es schon im Karnevals­hit „Echte Freunde stonn zesamme“, besungen, tobten, tanzten und tranken sie gemeinsam mit den Narren der St.-Dionysius-Bruderschaft der Männer und weiteren vielen Nordwalder Karnevalsfreunden. Und das in im Grunde nur in zwei Gasträumen. Umfallen konnte also keiner. Was beim Tanzen besonders zu gefallen schien. Dabei drängelten sich heiße Wahrsagerinnen, gespenstische Untote, Prinzenpaare der Vergangenheit wie aktuelle. Darunter: Matthias und Birgit Limke von den Feldbauern sowie vom Karnevalskomitee der Bürgerschützen Reinhard und Susi Bettermann . Auch Ex-Prinzessinnen, wie Helen (2017) und Nina (2019) sowie bunte Clowns und Schlümpfe in allen möglichen Blauschattierungen. Ein herrliches Gewusel also. In dem die Tanzgruppe „Sky Fire“ auf engstem Raum dennoch zu brillieren wusste.

Für ihr eigenes Prinzenpaar Nico Kötters und Tessa Bockholt hatten sich die Dörper wohl den Elferrat aus einem Wildgehege eingefangen. Und damit den Freiraum für die netten Tollitäten arg eingegrenzt. Dennoch blieb keiner unbeachtet. Dafür sorgten schon die Vorsitzenden beider Vereine, Uwe Heckötter und Markus Löbbel. Unterstützt vom Zerri Alexander Zweihaus, dem bestens eingestellten DJ Honecker und dem unübersehbaren „El Präsidente“ Daniel Terlutter. Die Knochenarbeit der langen Samstagnacht aber blieb dem Zapfteam um Birgit und Bertholt Waltring überlassen. Denn wenn die Dörper einmal zuschlagen, egal ob als Schützen oder als Narren, wird die Luft schnell heiß und trocken. Und dagegen kämpften sie mit der Männerbruderschaft erfolgreich gemeinsam.

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