Schützen feiern Karneval im Parkhotel
Westerode sucht das Supertalent

Nordwalde -

Es war eine Parade an Verrücktheiten, die die Schützengesellschaft Westerode bei ihrer Karnevalsfeier präsentierte. Als Motto hatten die Narren „Westerode sucht das Supertalent“ gewählt.

Montag, 27.01.2020, 18:02 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 17:03 Uhr
Die Westeroder feierten im Parkhotel eine ausgelassene Karnevalsfeier mit dem Prinzenpaar Anika Hülsmann und Jan Brinkmann.
Die Westeroder feierten im Parkhotel eine ausgelassene Karnevalsfeier mit dem Prinzenpaar Anika Hülsmann und Jan Brinkmann. Foto: Dieter Klein

Man muss die Westeroder lieben. Denn wieder einmal bewiesen die Narren der Schützengesellschaft, dass ihre Art durch den Karneval zu toben, völlig aus den (längst antiquierten) jecken Gesellschaftsregeln herausfällt. So sahen die begeisterten Besucher im Nordwalder Parkhotel eine Parade an Verrücktheiten, die es ansonsten nirgendwo gibt.

So fehlten jegliche große Seidenbrokat-Robe, langatmiges Laudatorengeplapper ebenso wie kostspielige Narrenkappen und wertvolle Orden. Und Prinz Jan Brinkmann an der Seite von Anika Hülsmann hüpfte auch schon mal durch sein Volk. Somit blieb der Truppe um die beiden Obernarren Tobias Höping und Nico Becks, beide zweifellos Absolventen der „Monty Python Grundschule“, allenfalls die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Tanzfläche „am brennen“ blieb.

Karnevalsfeier der Schützengesellschaft Westerode

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Und das blieb sie. Schon eine Minute, nachdem Martin Henke den Elferrat angekündigt hatte, brüllte das Publikum. Denn mit dem Motto „Westerode sucht das Supertalent“ trat gleich die halbe Mannschaft in fantasievoller Verkleidung auf. Da lachten alle über „Ingo ohne Flamingo“, „Helene Fischer und Kerstin Ott“, „Maite Kelly neben Roland Kaiser“, „Rednex“, „Voxxclub“ und „Abba“. Dass auch nicht ein einziges Double seinem wirklichen Vorbild entsprach, spielte keine Rolle. Die Besucher sollten ja nur ihren Spaß haben – und den hatten sie.

Westeroder „Eigengewächse“, wie die irre Gabalier-Truppe „Achtung Lampe“ oder die „Sahneschnittchen“, unterlegten das närrische Programm mit liebevoll gestalteten Parodien auf die eigene Unvollkommenheit. Tanzgruppen, wie „Hollinger“ oder „Skyfire“, gaben dem ganzen Tohuwabohu dazu noch eine lockere Garnierung. Und mit DJ „Locke“, alias Mario Kock, dem Halloween-Fan aus Altenberge, hatten sich die Westeroder einen Primus seiner Branche eingefangen. Was konnte da noch schief gehen?

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