Richtfest für Wetterschutzhütte des Heimatvereins
Innerhalb von drei Stunden aufgestellt

Nordwalde -

Nun stehen „nur“ noch Restarbeiten an: An der neuen Wetterschutzhütte des Heimatvereins wurde Richtfest gefeiert.

Sonntag, 02.02.2020, 15:00 Uhr
Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Heimatvereins-Vorsitzender Werner Dirksen schlugen die letzten Zapfen beim Richtfest für die Wetterschutzhütte ins Eichen-Gebälk.
Bürgermeisterin Sonja Schemmann und Heimatvereins-Vorsitzender Werner Dirksen schlugen die letzten Zapfen beim Richtfest für die Wetterschutzhütte ins Eichen-Gebälk. Foto: Matthias Lehmkuhl

Die neue Wetterschutzhütte des Heimatvereins am Artenschutzturm in der Bauerschaft Westerode steht. Am Samstag feierten die Heimatfreunde das Richtfest so wie es sich traditionsgemäß gehört mit einem Fläschchen Bier, einem Klaren und einem Grillwürstchen. Bürgermeisterin Sonja Schemmann und der Heimatvereins-Vorsitzende Werner Dirksen schlugen die beiden letzten Zapfen mit dem Hammer in das Eichengebälk. „Es ist das erste Leader-Projekt, das in Nordwalde verwirklicht wird“, sagte die Bürgermeisterin.

„Heute wird sichtbar, dass sich alle Vorbereitungen und Anstrengungen gelohnt haben. Wir sind auf einem guten Weg und im Zeitplan“, erklärte Werner Dirksen, der guter Hoffnung war, dieses ehrgeizige Projekt bis Ende März fertigstellen zu können: „Wenn das Wetter mitspielt, kriegen wir das hin.“

Seit 7 Uhr war Tischlermeister Franz Eilers mit vielen Helfern aus der Nachbarschaft und der Werkgruppe des Heimatvereins auf der Baustelle. „Nur rund drei Stunden haben wir für das Aufstellen des Fachwerkes und der Montage des Daches mit Hilfe eines Baggers gebraucht“, unterstrich der Auftragnehmer, der die Eichenbalken seit Dezember auf die richtigen Maße zugeschnitten und zur Aufstellung vorbereitet hatte.

Zunächst wird die Wetterschutzhütte mit Planen umhüllt. Eilers: „So wie Christo den Reichstag verhüllt hat.“ Danach wird die Hütte mit Klinkern ausgefacht und der Boden gepflastert. Die Gesamtkosten betragen 27 000 Euro. „Eine Fördersumme in Höhe von etwa 18 000 Euro kommt aus dem Leader-Programm. Den Rest übernimmt der Heimatverein“, erläuterte Carsten Rech, zuständiger Regionalmanager der Leader-Region Steinfurter Land.

Werner Dirksen bedankte sich bei ihm und schob eine weitere Bitte ein: „Ich hoffe, ich darf ihre Dienste noch einmal bei der Abrechnung und Abwicklung der Maßnahme in Anspruch nehmen.“

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