Grünkohlessen des Heimatvereins
Großeltern auf altem Foto erkannt

Nordwalde -

Eine Besucherin machte beim Grünkohlessen des Heimatvereins eine ungewöhnliche Entdeckung: Auf einem Foto aus den 1950er-Jahren waren ihre Großeltern zu sehen. Felix Nordhoff zeigte nicht nur das, sondern einige Bilder aus dem Fotoarchiv. Werner Dirksen sprach über Projekte des Heimatvereins.

Montag, 03.02.2020, 22:13 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 22:20 Uhr
Die erste Veranstaltung des Heimatvereins in diesem Jahr war gut besucht: Knapp 90 Personen kamen zum Grünkohlessen in den Saal des Parkhotels.
Die erste Veranstaltung des Heimatvereins in diesem Jahr war gut besucht: Knapp 90 Personen kamen zum Grünkohlessen in den Saal des Parkhotels. Foto: Heimatverein

Die Projekte des Heimatvereins waren Thema und Felix Nordhoff zeigte Bilder aus dem Fotoarchiv: Das Grünkohlessen des Heimatvereins war gut besucht. Es hatten sich knapp 90 Personen angemeldet, der Saal des Parkhotels war gut gefüllt. „Die Veranstaltung war von Mechtild Hueske wieder hervorragend vorbereitet“, schreibt der Heimatverein in einem Pressetext.

In seinen einleitenden Worten berichtete der erste Vorsitzende Werner Dirksen von den Neuerungen und Tätigkeiten des Vereins. Dazu zählen vor allem die Veränderungen am ehemaligen VEW-Turm in Weste­rode. Eine Ladestation für E-Bikes und die Umnutzung des Turmes als Artenschutzturm sowie die Wetterschutzhütte lassen das ehemals schmucklose Gebäude im neuen Glanz erstrahlen, teilt der Heimatverein mit. Zum Jahresende hatte der Verein das Storchennest an der Kräuterfrau fertiggestellt. Im Herbst 2019 wurden die Bänke des Heimatvereines im Außenbereich mit GPS-Koordinaten erfasst. Sie sollen in den nächsten Monaten mit Notfallnummern versehen werden.

Ausstellungsstücke aus dem Heimatmuseum präsentiert

Nach dem Grünkohlessen stellte Felix Nordhoff einige Bilder aus dem Fotoarchiv des Heimatvereines vor. Das erste Foto stellte ein Goldhochzeitspaar aus den 1950er-Jahren dar. Da Nordhoff dazu keine Informationen hatte, stellte er den Gästen die Frage, ob die Personen jemandem bekannt vorkämen. „Und tatsächlich hatte eine Frau die beiden Personen des Bildes als ihre Großeltern erkannt, und Felix Nordhoff konnte so die Informationslücke schließen“, schreibt der Heimatverein weiter.

Anschließend stellte Nordhoff in seinem Vortrag einige Ausstellungsstücke des Heimatmuseums vor. Die Gäste konnten so vor allem Eindrücke von den Anfängen des Museums aus 1979 mit den ausgestellten Exponaten gewinnen. Das Georg-Kramann-Gebäude ist bekannterweise mittlerweile baufällig, so dass es nicht mehr geöffnet werden kann.

Die Gemeinde Nordwalde will im Frühjahr das ehemalige Umspannwerk von Innogy erwerben. Ein Teil der Gebäude soll dem Heimatverein zur Verfügung gestellt werden. „Diese sollen als Lager für einen großen Teil der Museumsstücke dienen“, kündigt der Verein an. Künftig soll das Obergeschoss des Hauptgebäudes auf dem Bispinghof als Heimatmuseum hergerichtet werden. Dieses soll dann regelmäßig für Wanderausstellungen genutzt werden können. Das Anwesen will der Heimatverein zusammen mit dem Förderverein Bispinghof renovieren lassen. Das Projekt wird vom Leader-Programm des Kreises Steinfurt gefördert.

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