Ausstellung in der Fotowerkstatt
Vier Länder, vier Jahreszeiten

Nordwalde -

Wie bekommt man vier Jahreszeiten in ein Bild? Oder müssen es doch vier Bilder sein? Mit diesen Fragen waren die Mitglieder des Fotostammtisches konfrontiert. Die Antworten sind in der Ausstellung „Die vier Jahreszeiten“ von Fotografen nicht nur aus Nordwalde, sondern auch aus Partnerstädten zu sehen.

Mittwoch, 05.02.2020, 19:21 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 19:30 Uhr
Günter Pfützenreuter zeigt die Bilder, die der Fotostammtisch zur Ausstellung „Die vier Jahreszeiten“ beigesteuert hat. Nicht alle Bilder stammen von Fotografen aus Nordwalde und Umgebung, sondern auch von welchen aus Frankreich, Italien und Spanien.
Günter Pfützenreuter zeigt die Bilder, die der Fotostammtisch zur Ausstellung „Die vier Jahreszeiten“ beigesteuert hat. Nicht alle Bilder stammen von Fotografen aus Nordwalde und Umgebung, sondern auch von welchen aus Frankreich, Italien und Spanien. Foto: Vera Szybalski

„Die vier Jahreszeiten“ sind in einer großen Kiste verstaut in Nordwalde angekommen. „Die vier Jahreszeiten“? Das ist der Titel der neuen Ausstellung in der Fotowerkstatt von Günter Pfützenreuter , die am 16. Februar (Sonntag) um 17 Uhr eröffnet wird. Zu sehen waren die circa 100 Bilder bereits in vier anderen Städten: in Nordwaldes Partnergemeinde Amilly (Frankreich), in Villa Nova del Calmì (Spanien), in Noves (Frankreich) und in Calcinaia (Italien). Es ist nicht die erste Ausstellung von Fotografen aus den Partnerstädten. Diesmal macht die Ausstellung als letztes in Nordwalde Station.

Paolo Ferretti betreut die Aktion federführend. „Er gibt immer ein Thema vor“, sagt Günter Pfützenreuter. Viel Zeit bleibt dem Fotostammtisch dann nicht, um Bilder zu dem auch nicht immer geliebten Thema auszuwählen – oder sogar neue zu machen. Anneli Hegerfeld-Reckert, Gottfried Gloge, Günter Pfützenreuter, Hans-Joachim Pelz, Uwe Hollinderbäumer und Harald Laubinger haben Fotos beigesteuert.

Nicht alle Bilder lassen sich zuordnen

Einfach war das nicht, erzählt Pfützenreuter: „Wir haben ein bisschen rumgerätselt.“ Die entscheidende Frage: Wie stellt man vier Jahreszeiten am Besten fotografisch dar? „Ich habe gesagt, am Besten ist, wir machen das in einem Bild“, sagt Pfützenreuter. Er hat Collagen aus jeweils vier Bildern erstellt. Viele andere der Amateurfotografen aus den vier Ländern haben es anders gehandhabt.

Auf einem Bild sind drei Kinder in roten Badehosen am Strand zu sehen, auf einem anderen spielen Kinder im Vordergrund im Schnee, im Hintergrund erhebt sich ein Kastell. Diese beiden Bilder haben Fotografen aus Noves gemacht. Günter Pfützenreuter gefallen sie: „Die Bilder sind sehr, sehr farbenfroh.“ So einfach, wie bei dem Schnee-Bild, sind die Fotos aber nicht immer den verschiedenen Jahreszeiten zuzuordnen.

Was ist ein gutes Foto?

Die Bilder hängen nach Städten sortiert. Auf einem Zettel stehen alle Fotografen eines jeweiligen Ortes. Wer die einzelnen Fotos geschossen hat, erfährt der Besucher aber nicht. „Wir wissen zum Teil gar nicht, wer die gemacht hat“, erklärt Pfützenreuter. „Deshalb haben wir gesagt, wir lassen alle Namen weg. Dann zählt nur noch das Bild, nicht mehr der Name dahinter. Dann konzentriert man sich auch mehr auf das Bild.“

In der Fotowerkstatt finden nicht alle 100 Bilder Platz. Die Mitglieder des Fotostammtisches haben knapp 60 Bilder ausgewählt und aufgehängt. Das war nicht ganz einfach. Da werde schnell diskutiert, was ein gutes Foto sei, sagt Günter Pfützenreuter: „Da gibt es unterschiedliche Ansichten.“ Wie ihnen die Bilder gefallen, davon können sich Besucher ab dem 16. Februar selbst einen Eindruck verschaffen.

Zum Thema

Die Ausstellung „Die vier Jahreszeiten“ ist vom 16. Februar (Sonntag) bis 1. März (Sonntag) zu sehen. Die Fotowerkstatt ist immer sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Termine für eine Besichtigung können zudem unter Telefon 0 25 73 / 36 56 vereinbart werden. Eröffnet wird die Ausstellung am 16. Februar um 17 Uhr in der Fotowerkstatt an der Grevener Straße 4a.

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