Schlagergottesdienst der Landjugend
Disconebel, Lichteffekte und Helene Fischer

Nordwalde -

„Wir feiern das Leben“ von Michelle dröhnte ebenso aus den Boxen wie „Fehlerfrei“ von Helene Fischer und „Na und“ von Ben Zucker. Allerdings nicht in einer Diskothek, sondern in der St.-Dionysius-Kirche. Die Landjugend hatte zum Schlagergottesdienst eingeladen.

Montag, 17.02.2020, 21:59 Uhr aktualisiert: 18.02.2020, 17:54 Uhr
Die St.-Dionysius-Kirche leuchtete mal in Laubfroschgrün, mal in Magentapink. Die Musik beim Schlagergottesdienst der Landjugend war auch nicht alltäglich. Zum Thema passend wurden Lieder von Michelle, Helene Fischer oder Ben Zucker gespielt.
Die St.-Dionysius-Kirche leuchtete mal in Laubfroschgrün, mal in Magentapink. Die Musik beim Schlagergottesdienst der Landjugend war auch nicht alltäglich. Zum Thema passend wurden Lieder von Michelle, Helene Fischer oder Ben Zucker gespielt. Foto: Sigrid Terstegge

Warum nicht einmal eine ganz andere musikalische Begleitung beim Gottesdienst? Das hat sich wahrscheinlich auch die Landjugend ( KLJB ) gedacht, die am Sonntag zum Schlagergottesdienst in die St.-Dionysius-Kirche eingeladen hatte.

Am Eingang gab es auf Wunsch bunte Knicklichter für die Besucher, die in der abgedunkelten Kirche schön leuchteten. Auch waren überall Lichtsäulen und Bodenstrahler angebracht, die wie in einer Diskothek die interessantesten Lichteffekte in Farben von Laubfroschgrün bis Magentapink in den Raum zauberten. Hinzu kam natürlich auch noch der Disconebel.

Thema des Gottesdienstes ist „Frieden – Niemand ist perfekt“

Zum Einzug von Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup ertönte aus dicken Lautsprecherboxen „Wir feiern das Leben“, gesungen von Michelle. Wer wollte, der konnte auch mitsingen, denn der Text war auf einer Leinwand über dem Altar zu lesen. Zur Musik tanzten die Lichter durch das Kirchenschiff.

„Frieden – Niemand ist perfekt“ lautete das Thema des Gottesdienstes. Was sich die Kirchenbesucher unter dem Stichwort „Frieden“ vorstellten, hatten sie am Eingang auf Zettel geschrieben, die Pfarrer Schulte Eistrup nun vorlas. „Ruhe“, „wenn Schalke Meister wird“, „gegenseitige Rücksichtnahme“ kamen da ebenso vor wie „Gerechtigkeit für alle“ und „dass die Menschen sich vertragen“.

Zu „Fehlerfrei“ von Helene Fischer , „Ein Kompliment“ der Sportfreunde Stiller oder auch „Na und“ von Ben Zucker wurde geklatscht und mitgesungen. Die Texte der Lieder passten zur Predigt, die sich mit dem Gleichnis vom Balken im eigenen Auge beschäftigte. Das Lied „Über sieben Brücken musst du gehen“ wurde von der ostdeutschen Band Karat gesungen.

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