Altweiberfeier der Landfrauen
Eine grüne Augenweide

Nordwalde -

„Es grünt so grün...“ – das Motto der Altweiberparty der Landfrauen hatten die 155 Gäste umgesetzt. Wiesenblumen feierten neben Waldelfen und Weihnachtsbäumen. Es sollte ein Tag werden, an dem gefeiert, gelacht, gesungen und getanzt wird.

Donnerstag, 20.02.2020, 20:25 Uhr aktualisiert: 24.02.2020, 15:00 Uhr
Wohin man auch schaute, überall waren Frauen in grünen Kostümen zu sehen. An das Motto „Es grünt so grün...“ der Altweiberparty hatten sich alle gehalten, auch Ulla Borgmeier (r.).
Wohin man auch schaute, überall waren Frauen in grünen Kostümen zu sehen. An das Motto „Es grünt so grün...“ der Altweiberparty hatten sich alle gehalten, auch Ulla Borgmeier (r.). Foto: Vera Szybalski

Wenn neben einem Wiesenblumen sich mit grüner Bowle zuprosten, Waldelfen zum Rhythmus der Musik klatschen und Weihnachtsbäume auf den Ruf „ Altweiber “ mit „Helau“ reagieren, dann ist man bei der Feier der Landfrauen im Haus Drüen. An Weiberfastnacht hatten sie unter dem Motto „Es grünt so grün...“ zu einem narrischen Programm eingeladen.

Das sonst übliche Frühstück zu Beginn fand diesmal nicht statt, stattdessen begrüßte Sigrid Lenfort um 11.11 Uhr 155 Frauen zur Altweiberparty. Das Haus Drüen hatten die Landfrauen zum Motto passend mit Blättern und Schmetterlingen geschmückt, auf den Tischen lagen grüne Läufer neben grünen Süßigkeiten und grünen Servietten. Natürlich war auch die Bowle grün.

Feiern, Lachen, Singen und Tanzen

Die Gäste hatten sich ebenfalls an das Motto gehalten – wohin man auch blickte, überall waren grüne Kostüme zu sehen. Die Frauen waren nicht nur als Wiesenblume, Waldelfe oder Weihnachtsbaum verkleidet, andere kamen im Gärtnerinnen-Outfit, als Freiheitsstatue, Sektflasche, Drache oder grüne Männchen. „Von vorne ist das eine Augenweide“, sagte Lenfort bei ihrer Begrüßung auf der Bühne. Sie kündigte auch gleich an, was die Frauen erwartet: „Einen Tag lang Feiern, Lachen, Singen und Tanzen.“ Sorgen? Die sollten auf morgen verschoben werden.

Altweiberparty der Nordwalder Landfrauen

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  • Im Haus Drüen fand die Altweiberparty der Landfrauen statt. Das Motto: „Es grünt so grün...“.

    Foto: Vera Szybalski
  • Haben das Motto perfekt umgesetzt: die vier Waldelfen.

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  • Zu klatschen gab es einiges - ob bei Auftritten der Büttenredner oder dem Bowleeinmarsch.

    Foto: Vera Szybalski
  • Nicht nur in New York City lässt sich die Freiheitsstatue bestaunen. Gleich zwei davon gab es an Altweiber auch in Nordwalde.

    Foto: Vera Szybalski
  • Bei den Frauen herrschte schon am Donnerstagvormittag gute Laune.

    Foto: Vera Szybalski
  • Blumen waren bei der Altweiberparty der Landfrauen einige zu entdecken - als Gesteck auf dem Tisch ebenso wie als Kostüm.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Ulla Borgmeier sprach als Oma mit Erfahrung über Unterschiede zwischen vergangenen Zeiten und der Gegenwart.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von der Altweiberparty der Landfrauen.

    Foto: Vera Szybalski
  • Sigrid Lenfort begrüßte im Haus Drüen die 155 Gäste.

    Foto: Vera Szybalski

Schließlich wurde bis zum frühen Abend ein karnevalistisches Programm mit Büttenreden und Tanz geboten. Die passende Musik lieferte der einzige Mann im Raum: DJ Bernd. Ulla Borgmeier stieg als erste in die Bütt, um als Oma mit Erfahrung die Vergangenheit mit der Gegenwart zu vergleichen: „Die Zeiten ändern sich, aber ob es früher alles besser war als heute?“

Männer zum Abschluss

Es war auf jeden Fall anders: Früher habe es noch keine Elterntaxis gegeben, da seien sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Landjugend-Party gekommen. Von McDonald‘s und To-Go-Kultur war auch noch nichts zu merken, stattdessen wurden Äpfel von den Bäumen geklaut. „Heute heißt es immer: Keine Zeit. Ich finde, das geht zu weit“, sagt Borgmeier. Sie empfahl, sich auch mal Zeit zu lassen: „Denn was du heute kannst besorgen, verschiebe ganz getrost auf übermorgen.“

Nach dem Mittagessen sprach Hedwig Wiening darüber, wie es ist, als Single einen Mann zu suchen. Moni Weischer und Manu Große Siestrup traten als „Frau Brech“ und „Frau Reiz“ auf. „Die, die niemals auftreten wollten“ tanzten dann doch und zum krönenden Abschluss der Altweiberparty standen dann Männer im Mittelpunkt: die Westeroder Männertanzgruppe „Achtung Lampe“.

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