Gemeindeglieder wählen neues Presbyterium
Knappe Entscheidung um den letzten Platz

Nordwalde/Altenberge -

Es waren acht Plätze zu vergeben, für die sich neun Kandidaten gemeldet hatten: Die Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde-Altenberge haben ein neues Presbyterium gewählt. Es war eine knappe Entscheidung um den letzten Platz in dem Gremium.

Montag, 02.03.2020, 17:10 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 17:10 Uhr
Die Gemeindeglieder haben ein neues Presbyterium gewählt. Im Gemeindesaal der Christuskirche fand die öffentliche Auszählung statt.
Die Gemeindeglieder haben ein neues Presbyterium gewählt. Im Gemeindesaal der Christuskirche fand die öffentliche Auszählung statt.

Die Gemeindeglieder der evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde-Altenberge waren am Sonntag aufgefordert, ein neues Presbyterium zu wählen. 156 Wahlberechtigte haben ihre Stimme abgegeben und von den neun Kandidaten acht in das Presbyterium gewählt: Elke Flakowski , Oliver Maaß, Anja Diamond, Uwe Repenning, Dr. Babette Cielejewski, Swen Gerlach, Thorsten Menzel und Wilfried Löwen erhielten die meisten Stimmen. Dirk Otto verpasste den Einzug ins Presbyterium „ganz knapp“, wie Pfarrerin Janine Hühne sagte.

Nach den Gottesdiensten in der Christuskirche und der Friedenskirche konnten die Gemeindeglieder am Sonntag wählen. Es haben 59 Nordwalder und 84 Altenberger ihre Stimme im Gemeindesaal beziehungsweise im Haus der Begegnung abgegeben. 13 Gemeindeglieder hatten zudem von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht. Damit haben lediglich 156 von circa 2600 Wahlberechtigten gewählt. „Auch wenn es nicht so aussieht“, sagte Hühne, sei das eine gute Wahlbeteiligung. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass so viele wählen gehen.“ Es habe ein „großes Interesse“ an der Presbyteriumswahl gegeben.

Erste reguläre Sitzung im April

Von 10 bis 17 Uhr durften die Gemeindeglieder am Sonntag wählen. Ab 18 Uhr fand dann die öffentliche Auszählung der Stimmen in Nordwalde statt, bei der auch die meisten Kandidaten für das Presbyterium vor Ort waren. Für die Auszählung war der Wahlvorstand unter der Leitung von Dr. Reinhard Müller zuständig. „Ich bin allen Leuten dankbar, die die Wahl organisiert haben und als Wahlhelfer da waren“, sagte Hühne. „Das hat gut geklappt.“

Das alte Presbyterium tagt am Mittwoch noch mal. In einem Gottesdienst am 22. März (Sonntag) in der Christuskirche wird das alte Presbyterium schließlich verabschiedet und das neue eingeführt. Zudem werden die Konfirmanden vorgestellt. Im April kommt das neue Presbyterium dann zu seiner ersten regulären Sitzung zusammen.

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