Aufbruchstimmung bei Wählergemeinschaft
UWG geht gestärkt in den Wahlkampf

Nordwalde -

Sie haben demonstrativ Beitrittserklärungen unterschrieben: Bei ihrer Mitgliederversammlung konnte die UWG neue Unterstützer begrüßen. Offen wurde über Wahlkampfthemen diskutiert. Über das neue Bürgerzentrum wurde ebenso gesprochen wie das Baugebiet „Windmühlenfeld“.

Dienstag, 03.03.2020, 17:59 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 15:50 Uhr
Aufbruchstimmung bei der UWG (v.l.): Ludwig Reichert (stellvertretender Vorsitzender), Hedwig Schulze Wettendorf (Schriftführerin), Dr. Rudolf Fischer (Vorsitzender), Hedwig Fischer, Christof Ludowicy, Monika Greiwe, Stefan Wolters und Dr. Franz-Josef Brinkmann.
Aufbruchstimmung bei der UWG (v.l.): Ludwig Reichert (stellvertretender Vorsitzender), Hedwig Schulze Wettendorf (Schriftführerin), Dr. Rudolf Fischer (Vorsitzender), Hedwig Fischer, Christof Ludowicy, Monika Greiwe, Stefan Wolters und Dr. Franz-Josef Brinkmann.

Auf der Mitgliederversammlung der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Nordwalde am Montagabend ging es lebhaft zu. Außer dem Ehrengast Dr. Burkhard Herzig , der sich als Kandidat für das Bürgermeisteramt vorstellte, konnte Sitzungsleiter Dr. Rudolf Fischer auch eine Reihe von neuen Unterstützern begrüßen, die demonstrativ Beitrittserklärungen unterschrieben.

Danach kam zuerst die Routine der alljährlichen Vorstandswahl, die keine Überraschungen brachte, da alle Amtsinhaber wiedergewählt wurden: Dr. Rudolf Fischer (Vorsitzender), Ludwig Reichert (Stellvertreter), Hedwig Schulze Wettendorf (Schriftführerin) und Johannes Grond (Beisitzer). Die Wahlkampfkasse ist gut gefüllt, ergab der Kassenbericht.

UWG begleitet Planungen zum Baugebiet „Windmühlenfeld“ mit Skepsis

„Breiten Raum nahm die UWG-üblich offene Diskussion von Wahlkampfthemen und -vorschlägen ein“, schreibt die Wählergemeinschaft im Pressetext. So soll das Bürgerzentrum nicht zu einer Art „Schloss Nordkirchen“ werden, und auch der Marktplatz kein „Schlossvorhof“, weil er nach Ansicht der UWG für Parkplätze und für die Zentrale Omnibushaltestelle gebraucht wird.

Mit Skepsis wurden die bisherigen Planungen zum Baugebiet „Windmühlenfeld“ aufgenommen. Angesichts der Probleme Bodenpreise, Emmissionen, Entwässerung und Verkehr befürchtet die UWG, dass hier wieder einmal auf Steuerzahlerkosten ins Blaue hinein geplant wurde.

Burkhard Herzig stellte in Aussicht, als Bürgermeister für alle Nordwalder die Transparenz von Planungen und Beschlüssen herzustellen. Einer Klientelpolitik im Dienst nur einer Mehrheitsfraktion erteilte er eine Absage. Mit dem Aufruf, zusammen mit den anderen Oppositionsparteien die Mehrheitsverhältnisse im Rat zu ändern, entließ der Vorsitzende die Versammlung.

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