Mitgliederversammlung des Heimatvereins Nordwalde
Kontinuität im Vorstand

Nordwalde -

Der Vorstand des Heimatvereins macht seine Arbeit gut – alles zu vergebenden Posten wurde mit den bewährten Kräften besetzt.

Sonntag, 08.03.2020, 17:02 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 16:56 Uhr
Auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (2.v.l.) nahm an der Mitgliederversammlung des Heimatvereins statt, die vom Vorsitzenden Werner Dirksen (4.v.l.) geleitet wurde.
Auch Bürgermeisterin Sonja Schemmann (2.v.l.) nahm an der Mitgliederversammlung des Heimatvereins statt, die vom Vorsitzenden Werner Dirksen (4.v.l.) geleitet wurde. Foto: ter

Was sich bewährt, das bleibt. Jedenfalls dachten das die Mitglieder des Heimatvereins Nordwalde und bestätigten bei ihrer Jahresversammlung die zur Wahl stehenden Posteninhaber. Für drei Jahre bleiben Kassierer Michael Saphörster und die jeweiligen Bereichsleiter Mechthild Hueske, Magret Bockholt, Reinhold Kortebrock und Klemens Keukenbrink. Wobei Keukenbrink klar stellte, dass dies seine letzte Wahlperiode als Bereichsleiter für das Heimatmuseum sein werde.

„Und wie ich Klemens kenne, meint er das auch so“, bekräftigte Werner Dirksen , Vorsitzender des Heimatvereins. Man sollte sich also frühzeitig Gedanken zu einem Nachfolger machen. Der könnte bereits eingearbeitet werden.

Wetterhütte

Dirksen konnte in seinem Jahresbericht auf ereignis- und arbeitsreiche zwölf Monate zurückblicken. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Errichtung einer Wetterhütte in Westerode. „Im März 2019 fragten die Turmbläser von Westerode an, ob sie in Eigenregie am Turm eine Hütte errichten dürften“, schilderte Dirksen. Daraufhin habe der Heimatverein angeregt, eine große und stabile Wetterschutzhütte zu bauen und hat die Regie übernommen. Nach Beantragung und Genehmigung der Fördermittel in Höhe von rund 17 711 Euro aus dem Leader-Programm wurden von den Turmbläsern die Stromkabel verlegt und der Artenschutzturm durch Karl Beer wieder an das Stromnetz angeschlossen. Auf Antrag des Heimatvereins wurde von der Firma. Innogy an der Hütte eine E-Bike-Ladestation gesponsert. Die Station wurde installiert, angeschlossen und in Betrieb genommen. Die letzten Feinarbeiten werden derzeit erledigt.

Heimatmuseum

„Da das alte Heimatmuseum abgängig ist und wir derzeit nicht einmal mehr hinein dürfen, haben wir ein neues Zuhause gesucht“, sprach Dirksen ein Problem an. Das neue Zuhause soll jetzt im alten Umspannwerk am Sieverts Kamp entstehen. Um allerdings die Materialien aus dem alten Heimatmuseum lagern zu können, soll noch eine Halle auf dem Gelände gebaut werden. Dafür werden Spenden gebraucht, stellte Dirksen klar. Für Ausstellungen hoffe man auf das Obergeschoss des Herrenhauses auf dem Bispinghof. Bürgermeisterin Sonja Schemmann erläuterte den Stand der Dinge.

Bispinghof

„Der Verein Bispinghof hat einen Antrag auf Fördermittel bei der Bezirksregierung Münster gestellt für den Ausbau des Obergeschosses im Haupthaus“, so Schemmann. Bedingung sei, dass eine zweite Zufahrt auf den Bispinghof möglich ist. „Die Durchlässe für eine Überfahrt liegen bereits in der Gräfte“, erläuterte Schemmann. Eine Brücke sei viel teurer und würde auf der Bis­pinghofseite auch das Bodendenkmal betreffen. Zuerst muss allerdings die Gräfte entschlammt werden.

Berthold Allendorf stellte die Fünf-Tages-Fahrt des Heimatvereins vom 30. August bis zum 3. September nach Nordfriesland vor. Etwa 20 Plätze sind noch frei.

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