Coronavirus Covid-19
Gemeinde dementiert ersten Infektionsfall

Nordwald -

Entwarnung für Nordwalde: Am Morgen hatte der Kreis Steinfurt einen bestätigten Coronavirus-Fall gemeldet. Am späten Nachmittag gab Bürgermeistern Sonja Schemmann Entwarnung: „Es gibt keinen bestätigten Fall.“

Donnerstag, 12.03.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 09:20 Uhr
Auch in Nordwalde gibt es jetzt einen bestätigten Coronavirusfall. Der infizierten Person wurde die Zwangsquarantäne auferlegt.
Auch in Nordwalde gibt es jetzt einen bestätigten Coronavirusfall. Der infizierten Person wurde die Zwangsquarantäne auferlegt. Foto: dpa

Noch am Mittwoch hatte Bürgermeisterin Sonja Schemmann auf Nachfrage dieser Zeitung mitgeteilt, dass es in ihrer Gemeinde bisher nur Personen gebe, die angehalten wurden, zu Hause zu bleiben und den direkten Kontakt zur Außenwelt zu vermeiden. Am Donnerstagmorgen meldete der Kreis Steinfurt dann einen akuten Infektionsfall für Nordwalde. Doch am Donnerstagnachmittag gab Bürgermeisterin Sonja Schemmann Entwarnung: „Es gibt derzeit keinen bestätigten Fall in Nordwalde.“

Wenn sich Personen infizieren sollten, erhalten diese eine Ordnungsverfügung. Darin sind verschiedene Verhaltensregeln aufgeführt:

Isolierung

Personen wird dann untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Ferner ist der infizierten Person in dieser Zeit untersagt, Besuch von Menschen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören. Die Isolation wird erst nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Steinfurt aufgehoben. Dafür müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

Voraussetzungen

  • Frühestens zehn Tage nach Beginn der ersten Symptomatik
  • wenn die infizierte Person mindestens 48 Stunden fieberfrei und 24 Stunden symptomfrei ist
  • wenn zwei Abstriche im Abstand von 24 Stunden auf den Coronavirus negativ ausgefallen sind.

Bis zum Ende der Isolierung muss die infizierte Person zwei Mal täglich ihre Körpertemperatur messen, täglich ein Tagebuch zu Symptomen, Körpertemperatur, allgemeine Aktivitäten und Kontakten zu weiteren Personen führen.

Die Gemeinde wird jederzeit auf ihrer Homepage und über die Medien über die aktuelle Lage informieren“, so die Bürgermeisterin.

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