Gemeinde Nordwalde erlässt neue Allgemeinverfügung
Friseursalons und Kosmetikstudios müssen schließen

Nordwalde -

Bund und Länder reagierten am Sonntag, bereits am Freitag hat die Gemeinde Nordwalde weitere kontaktreduzierende Maßnahmen durchgesetzt. Die Gemeinde hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die seit Samstag gilt. Darin ist unter anderem geregelt, dass Friseursalons, Kosmetikstudios und Baumärkte schließen müssen.

Sonntag, 22.03.2020, 19:52 Uhr
Friseursalons müssen schließen. Anders als bei einem Friseursalon in Brüssel, wie auf dem Bild, dürfen Friseure in Nordwalde ihre Geschäfte nicht mehr öffnen. Das ist in der neuen Allgemeinverfügung der Gemeinde festgehalten.
Friseursalons müssen schließen. Anders als bei einem Friseursalon in Brüssel, wie auf dem Bild, dürfen Friseure in Nordwalde ihre Geschäfte nicht mehr öffnen. Das ist in der neuen Allgemeinverfügung der Gemeinde festgehalten. Foto: dpa

Noch bevor Bund und Länder sich am Sonntag auf ein umfangreiches Kontaktverbot verständigten, hat die Gemeinde Nordwalde am Freitagabend mit einer neuen Allgemeinverfügung weitere kontaktreduzierende Maßnahmen durchgesetzt. Die einen Tag zuvor erlassene Allgemeinverfügung wurde damit aufgehoben. Vieles ist gleich geblieben. Neu ist: Auch Friseursalons, Kosmetik-, Nagel- und Tattoostudios sowie vergleichbare Betriebe müssen schließen ebenso wie Bau- und Gartenmärkte. Diese hatten laut der vorherigen Allgemeinverfügung noch geöffnet bleiben dürfen.

Unter anderem Lebensmittel-Geschäfte, Wochenmärkte, Apotheken, Tankstellen, Banken und Poststellen dürfen weiter geöffnet bleiben. Der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken sowie Geschäfte des Großhandels dürften sogar an Sonn- ,und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Ausgenommen sind allerdings Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag.

Maßnahmen sollen bis 19. April gelten

Restaurants – auch in Hotels – müssen geschlossen werden. Davon ausgenommen sind Lieferservices und „Drive In“-Angebote sowie der Außerhausverkauf, wenn das Essen nicht sofort im Restaurant verzehrt wird. Dabei sind die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

Die neue Allgemeinverfügung ist – einen Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung – am Samstag in Kraft getreten. Darin ist unter anderem weiter geregelt, wie sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten verhalten sollen, welche Veranstaltungen stattfinden dürfen und welche Geschäfte schließen müssen. Die Maßnahmen sollen bis einschließlich 19. April gelten. Das war auch bei den ersten beiden Allgemeinverfügungen der Fall, die vor einer Woche beziehungsweise am vergangenen Donnerstag erlassen worden waren. Die dynamische Entwicklung der Corona-Krise hatte dann jeweils den Erlass einer neuen Allgemeinverfügung zur Folge.

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