Grundräumung im Bereich der Gräfte des Bispinghofs
Der Bagger rollt an

Nordwalde -

Die Grundräumung der Gräfte des Bispinghofs in Nordwalde ist erforderlich, da sich im Gewässerbett eine mächtige Schlammschicht abgelagert hat, die den Gewässerabfluss hemmt und damit die Gefahr von Hochwassern verstärkt. Darauf weist Verbandsrechner Claus Ufermann in einer Pressemitteilung hin. Wie er in dem Schreiben betont, dient die Maßnahme zum einen der Sicherstellung des Abflusses und zum anderen der Verbesserung der Lebensbedingungen im Gewässer. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern.

Sonntag, 26.04.2020, 15:21 Uhr aktualisiert: 27.04.2020, 18:04 Uhr
Die Maßnahmen waren nötig geworden, da die Schlammschicht den Gewässerabfluss hemmte.
Die Maßnahmen waren nötig geworden, da die Schlammschicht den Gewässerabfluss hemmte. Foto: privat

Der Unterhaltungsverband Emsdettener Mühlenbach und Nordwalder Aa führt seit dem vergangenen Donnerstag im Bereich der Gräfte des Bispinghofs eine Grundräumung durch. „Dabei handelt es sich um den Verbandsgewässerlauf Nr. 3360 Hellbach“, teilt Claus Ufermann , Verbandsrechner des Unterhaltungsverbands, in einer Pressemitteilung mit.

„Diese Räumung betrifft nur das Verbandsgewässer, nicht aber die seitlichen Stillgewässer um den Bispinghof herum. Beauftragt ist die Nordwalder Firma Laumann & Altrogge Land- und Forstkulturbau GmbH, die auch die regelmäßige Unterhaltung von Verbandsgewässern durchführt“, so Claus Ufermann weiter.

Die Grundräumung sei erforderlich, da sich im Gewässerbett eine mächtige Schlammschicht abgelagert habe, die den Gewässerabfluss hemme und damit die Gefahr von Hochwassern verstärke. Die Maßnahme diene zum einen der Sicherstellung des Abflusses, zum anderen der Verbesserung der Lebensbedingungen im Gewässer, begründet Ufermann.

Die meterdicke Schlammschicht habe sich seit der letzten Entschlammung vor etwa 30 Jahren abgelagert. Ufermann: „Der Aushub wird auf einer Ackerfläche zur Trocknung zwischengelagert.“

Die Maßnahme sei mit der Unteren Wasserbehörde, Naturschutzbehörde und Bodenschutzbehörde, schon weit im Vorfeld abgestimmt worden, blickt Claus Ufermann auf die zeitliche Abfolge. „Der Zeitpunkt wurde gewählt, weil wir uns in einer lang anhaltenden Trockenperiode befinden, was sowohl die Entschlammung als auch die Zwischenlagerung erleichtert.“

Vor dem Einsatz des Baggers wurde der Wasserspiegel abgelassen, nachdem der Hellbach im Bereich der Brücke Bispinghof aufgestaut wurde. Für die in der Gräfte befindlichen Fische und anderen Wasserbewohner wurden Wasserbereiche frei gehalten beziehungsweise geschaffen.

Während der Baggerarbeiten kann die dortige Anliegerstraße kurzfristig gesperrt sein. Die Verschmutzungen der Straßen sollen jeden Abend beseitigt werden, kündigt Ufermann an. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern.

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