„Feierabendmusik um 5 vor 7“ mit Thorsten Schlepphorst
Neue Konzertreihe

Nordwalde -

Die Zeit ohne Konzerte ist bald vorbei: Am Mittwoch (27. Mai) lädt Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst erstmals seit der Coronakrise wieder zu einem musikalischen Abend ein.

Freitag, 22.05.2020, 18:51 Uhr aktualisiert: 24.05.2020, 16:12 Uhr
Thorsten Schlepphorst, Kirchenmusiker von St. Dionysius, startet am Mittwoch (27. Mai) eine neue Konzertreihe.
Thorsten Schlepphorst, Kirchenmusiker von St. Dionysius, startet am Mittwoch (27. Mai) eine neue Konzertreihe.

Schon seit mehr als neun Wochen steht das musikalische Leben in der Öffentlichkeit quasi still. Live-Aufführungen vor Publikum finden nicht statt. Die Lockerungen sind jetzt soweit fortgeschritten, dass erste Konzertmöglichkeiten bestehen. Ab dem kommenden Mittwoch (27. Mai) wird Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst einen ersten kleinen Beitrag zum Wiederaufleben der musikalischen Kultur leisten. Er beginnt mit einer neuen Konzertreihe „Feierabendmusik um 5 vor 7“.

Kultur beleben

Um 18.55 Uhr beginnt die Einführung in das Programm des Konzertes und ab 19 Uhr erklingt dann 30 Minuten Musik. In der Regel wird das Orgelmusik sein, oder Orgel gepaart mit einem anderen Instrument. Jedes Konzert hat ein eigenes Thema oder Gedanken. So widmet sich das erste Konzert dem 75. Jahrestag des Weltkriegendes (17. Juni) und dem Tag der Deutschen Einheit. Es spielen Thorsten Schlepphorst und Anja Bareither Musik für Trompete und Orgel „Über Grenzen hinweg“.

Organisiert und durchgeführt werden die Feierabendkonzerte von Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst. Zunächst sind sechs Konzerte bis zum 1. Juli geplant. Wenn das Interesse groß genug ist, werden die Konzerte nach den Sommerferien fortgesetzt, kündigt der Kirchenmusiker an.

„In der Kirche gelten die entsprechenden Abstandsregeln, wie beim Gottesdienstbesuch“, so Thorsten Schlepphorst. Es stehen etwa 60 Plätze zur Verfügung.

Über Grenzen hinweg

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Die Kollekte am Ausgang ist für das Schnitzwerk der Barockorgel bestimmt.

Für das erste Konzert am nächsten Mittwoch ist folgendes Programm vorgesehen: Heinrich Scheidemann: „Praembulum in d“; Johannes Praetorius: „Mein junges Leben hat ein End“; Jehan Alain: „Choral dorien und Choral Phrygien“; Johann Sebastian Bach: „Toccata und Fuge d-moll BWV 565“.

Zudem weist Thorsten Schlepphorst auf die derzeit laufenden und noch geplanten Projektchören hin. Die Probenarbeit wird bis zum Ende der Sommerferien ruhen. Daran ändere auch nichts, obwohl die Landesregierung offiziell Chorproben erlaubt habe – allerdings mit einem Abstand von zwei Metern zur Seite und sechs Metern nach vorn und hinten. Schlepphorst: „Mit Verlaub, damit könnten wir selbst in der Kirche nur mit knapp 20 Leuten singen, ob man das dann proben nennen kann, sei dahin gestellt.“

Verdi

Auch für die Aufführung des Verdi-Requiems, das eigentlich in diesem Jahr in Angriff genommen werden sollte, werde ein Raum benötigt, in dem zahlreiche Zuschauer Platz finden können. „Erst wenn Planungssicherheit besteht, gehen wir die Sache an. Aber ich bin da sehr zuversichtlich“, so Thorsten Schlepphorst abschließend.

 

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