Nordwalder Exerzitienkreis
Männer spannen die Bögen

Nordwalde -

Männerarbeit ist in der Nordwalder Pfarrei St. Dionysius lange schon ein Thema: Seit mehr als zehn Jahren, so Klaus Allendorf, Leiter des Männerexerzitienkreises, mache sich die Gruppe jedes Jahr auf zu besonderen geistlichen Orten. Pfarrer Ulich Schulte Eistrup wagte darüber hinaus neue Wege. Nachdem sich die Bedingungen durch die Corona-Pandemie geändert hatten, gab es jetzt ein neues Angebot mit dem vorgeschriebenen Abstand: Bogenschießen.

Sonntag, 24.05.2020, 16:12 Uhr aktualisiert: 25.05.2020, 15:28 Uhr
Der Männerexerzitienkreis von St. Dionysius traf sich jetzt auf dem Hof Allendorf zum Bogenschießen
Der Männerexerzitienkreis von St. Dionysius traf sich jetzt auf dem Hof Allendorf zum Bogenschießen Foto: Bistum Münster

 

Mit Joachim Bergel , Trainer im Meditativen Bogenschießen und Leiter des Referates Männerseelsorge im Bischöflichem Generalvikariat in Münster, fand die Aktion unter idealen Wetterbedingungen auf dem Hof Allendorf statt. Karl-Heinz Stegemann wollte aus dem Alltagsgeschäft einfach nur ausbrechen, und Peter Ruwe war in der Reflexion davon begeistert, dass es beim Bogenschießen tatsächlich um mehr gehen kann als nur die Mitte einer Scheibe zu treffen.

Bogenschießen, erklärte Bergel, sei ein guter Weg, um von der Aktion in die Meditation zu kommen. Dabei würden besonders der ritualisierte Ablauf und die notwendige Konzentration helfen. Vor diesem Hintergrund werde auch das Motto verständlich, denn es komme in erster Linie auf den Schützen an, sich auf seine Bereitschaft einzulassen und aus innerer Ruhe heraus eine ­sichere Hand zu entwickeln. Wer den Weg des Bogens einmal verstanden habe, der könne ihn auf alle Lebensbereiche übertragen, betonte Bergel abschließend.

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