Workshop des Jugendparlaments
Graffiti schmücken das alte Rathaus

Nordwalde -

Im Inneren des Nordwalder Rathauses geht es bunt zu: Seit Monaten schmücken mehr und mehr Graffiti das Gebäude, das im Herbst abgerissen werden soll. Bei einem zweitägigen Workshop des Jugendparlaments kamen weitere Kunstwerke hinzu. Diese können noch einmal besichtigt werden, bevor das Rathaus dem Erdboden gleich gemacht wird.

Sonntag, 28.06.2020, 15:40 Uhr
Mit dem Schriftzug „Jupa Nordwalde“ haben Christian Brüggemann (v.l.), Lisa Ueter, Sven Hülskötter, Celina Möller, Sonja Bölling, Sina Henrichmann, Marion Große-Lanwer, Linus Lülf und Dorian Henrichmann das Jugendparlament im Rathaus „verewigt“. Bis das Gebäude abgerissen wird, kann dieses Kunstwerk noch besichtigt werden. 
Mit dem Schriftzug „Jupa Nordwalde“ haben Christian Brüggemann (v.l.), Lisa Ueter, Sven Hülskötter, Celina Möller, Sonja Bölling, Sina Henrichmann, Marion Große-Lanwer, Linus Lülf und Dorian Henrichmann das Jugendparlament im Rathaus „verewigt“. Bis das Gebäude abgerissen wird, kann dieses Kunstwerk noch besichtigt werden.  Foto: Vera Szybalski

In dem Saal im Rathaus, in dem bis vor einigen Monaten der Gemeinderat seine Sitzungen abhielt oder kleinere Bürgerversammlungen stattfanden, prangt seit Sonntag ein großer Schriftzug an der Wand. Gegenüber dem Bild von Nordwalde, auf der Seite der Tür zum Sitzungssaal und auch auf der Tür hat sich das Jugendparlament „verewigt“.

„Jupa Nordwalde“ steht gut lesbar auf der Wand. Ausgestattet mit Schutzmaske, Handschuhen und Spraydosen haben einige Mitglieder des Jugendparlaments den Schriftzug am Sonntag an die Wand gemalt. Es war Tag zwei des Graffiti-Workshops im Rathaus, den Sven Hülskötter und Dorian Henrichmann zusammen mit dem Jugendparlament organisiert haben. Am Samstag hatten sich acht Jugendliche, die sich vor ein paar Monaten dafür angemeldet hatten, mit der Spraydose austoben dürfen. Der Sonntag war dann dem Jupa vorbehalten.

Einmalige Chance genutzt

Es ist nicht das erste Graffiti-Projekt des Jugendparlaments, das jetzt eine einmalige Chance nutzte. „Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, das alte Rathaus noch mal zu betreten und zu verschönern, macht man das“, sagte Sven Hülskötter. Viele Wände waren schon vor dem Workshop am Wochenende nicht mehr weiß.

Graffiti schmücken das Nordwalder Rathaus

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  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

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  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke vom Graffiti-Workshop im Nordwalder Rathaus

    Foto: Vera Szybalski
  • Eindrücke von den Graffiti-Wänden im Nordwalder Rathaus: Hier waren Profis am Werk

    Foto: Vera Szybalski

Denn bereits seit Anfang des Jahres hatte Dorian Henrichmann mit Freunden und Bekannten das Innere des Gebäudes umgestaltet. Die Graffiti der geübten Sprayer bedecken zahlreiche Wände in ehemaligen Büros und Fluren. Einige Stellen waren aber für den Workshop frei gehalten worden.

Namenszüge und Bilder an den Wänden

Damit sie nicht komplett unvorbereitet mit der Spraydose vor einer weißen Fläche stehen, hatten sich die acht Jugendlichen im Alter zwischen elf und 16 Jahren schon vor einer Woche getroffen und erste Skizzen angefertigt. Eine Woche lang konnten sie dann noch Gedanken machen, ehe sie das Rathaus mit Namenszügen und Bildern verschönerten. „Wir haben uns um 10 Uhr getroffen und waren um 14 Uhr schon durch. Das lief alles sehr gut“, war Hülskötter zufrieden. Nicht weniger reibungslos lief es einen Tag später mit den Jupa-Mitgliedern. So schön die Graffiti auch geworden sind, ewig werden sie nicht zu sehen sein. Im Herbst soll das Rathaus abgerissen werden.

Die Kunstwerke können vorher besichtigt werden. Am Freitag (3. Juli) von 18 bis 20 Uhr und am Samstag (4. Juli) von 10 bis 12 Uhr öffnet das alte Rathaus noch einmal seine Türen für Besucher. Diese sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen. Bürgermeisterin Sonja Schemmann wird ebenfalls vor Ort sein.

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