Ferienprogramm in der Wichernschule
Chaos gibt es nur beim Spiel

Nordwalde -

Langweilig sollte des 31 Mädchen und Jungen nicht werden. Deshalb hatten sich die Betreuer für die Sommerferienbetreuung in der Wichernschule ein vielfältiges Programm überlegt – trotz der Corona-Einschränkungen.

Freitag, 03.07.2020, 20:41 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 15:30 Uhr
Auf dem Gelände der Wichernschule hatte Petra Feld (l.) die Karten für das Chaosspiel versteckt, das am Freitag bei der Sommerferienbetreuung auf dem Programm stand.
Auf dem Gelände der Wichernschule hatte Petra Feld (l.) die Karten für das Chaosspiel versteckt, das am Freitag bei der Sommerferienbetreuung auf dem Programm stand. Foto: Vera Szybalski

Zahl finden, Wort merken, Aufgabe lösen: Damit haben sich die 31 Grundschüler am Freitagmorgen beschäftigt. Denn bei der Sommerferienbetreuung in der Wichernschule stand am letzten Tag der ersten Woche das Chaosspiel auf dem Programm. Petra Feld hatte auf dem Gelände der Grundschule kleine Karten mit einer Zahl auf der einen Seite und einem Wort auf der anderen versteckt.

Nach dem Würfeln und entsprechenden Vorrücken der Spielfigur auf einem Brett gingen die Mädchen und Jungen in Gruppen auf die Suche nach den Zahlen. Das Wort mussten sie dann Petra Feld nennen, die ihnen die Aufgabe mitteilte – vom Hüpfen auf einem Bein über das gemeinsame Klettern auf das Klettergerüst bis zum Treffen in den Basketballkorb.

Vom Backen über den Zoo bis zum Tennis

Zuvor hatten die Grundschüler wie jeden Tag in der Schule gefrühstückt. Ein Mittagessen zählt ebenso zum Standardprogramm in der Ferienbetreuung. An den einzelnen Tagen wartete aber immer eine neue Beschäftigung auf die Mädchen und Jungen. Nach dem Kennenlernen am Montag wurden T-Shirts bemalt. Am Dienstag wurden Muffins gebacken, am Mittwoch ging es in den Zoo nach Rheine und am Donnerstag stand Tennis beim TC 22 Nordwalde auf dem Tagesplan. Bevor am Freitag die erste Woche mit dem Chaosspiel endete.

Zum Abschluss der ersten Woche stand bei der Ferienbetreuung das Chaosspiel an.

Zum Abschluss der ersten Woche stand bei der Ferienbetreuung das Chaosspiel an. Foto: Vera Szybalski

Die Corona-Pandemie hatte Auswirkungen auf das Programm: „Wir haben nicht so viele Aktionen außerhalb“, sagte Elisabeth Greshake, die gemeinsam mit Tanja Blickberndt, Lioba Böckenfeld, Christine Feldhaus und Bufdi Nick Wickland die Grundschüler in der vergangenen Woche betreute.

Ständig Hände waschen

Die Folgen der Pandemie hatten aber nicht nur Einfluss auf das Programm, sondern auch auf das Verhalten der Kinder in der Wichernschule. Den Grundschülern wurden feste Plätze zugewiesen, auf Abstand wurde geachtet und wenn dieser beim Spielen nicht eingehalten werden konnte, musste der Mundschutz aufgesetzt werden. „Und ständig Hände waschen“, führte Tanja Blickberndt noch einen Aspekt auf, der zuletzt an Bedeutung gewonnen hat.

Es folgen noch zwei weitere Wochen der Ferienbetreuung mit neuem Programm und teilweise anderen Betreuern, aber nicht mit weniger Spaß.

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