Bauarbeiten am Minikreisel und der Grevener Straße
Gute und schlechte Nachrichten

Nordwalde -

Seit anderthalb Wochen wird in der Ortsmitte gebaut: Ein Teilstück der Grevener Straße sowie der Minikreisel werden saniert. Während ein Teil der Strecke in der kommenden Woche für den Verkehr freigegeben werden soll, dauern die Arbeiten am anderen Teil noch länger.

Dienstag, 07.07.2020, 18:50 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 17:46 Uhr
Ein Teilstück der Grevener Straße (r.) sowie der Minikreisel an der Grevener Straße / Emsdettener Straße / Lange Straße / Welle (l.o.) werden derzeit saniert. Während die Grevener Straße noch eine Woche länger gesperrt wird, kann der Kreisel ab kommender Woche wohl wieder befahren werden.
Ein Teilstück der Grevener Straße (r.) sowie der Minikreisel an der Grevener Straße / Emsdettener Straße / Lange Straße / Welle (l.o.) werden derzeit saniert. Während die Grevener Straße noch eine Woche länger gesperrt wird, kann der Kreisel ab kommender Woche wohl wieder befahren werden. Foto: Vera Szybalski

Wer mit dem Auto durch die Ortsmitte fahren möchte, muss seit anderthalb Wochen einen Umweg fahren: Straßen.NRW saniert ein Teilstück der Grevener Straße sowie den Minikreisel an der Grevener Straße / Emsdettener Straße / Lange Straße / Welle. Zwischen der Einmündung Bis­pingallee und dem Kreisverkehr ist die Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Denn die Straßendecke sowie die Parkbuchten an der Grevener Straße werden erneuert. Zwei Wochen sollten die Bauarbeiten dauern. Die Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW hat jetzt gute und schlechte Nachrichten für die Nordwalder.

Die Arbeiten am Minikreisverkehr sollen Ende dieser Woche abgeschlossen werden, sodass ab Sonntagabend oder Montagmorgen wieder durch den Kreisel gefahren werden kann. „Das ist unser Ziel“, sagt Bauüberwacher Martin Büchter von Straßen.NRW. Der angekündigte Regen in den nächsten Tagen könnte die Pläne noch durchkreuzen. Wenn es stark regne, müsse die Baustelle ein paar Stunden ruhen gelassen werden. Läuft alles nach Plan, können die Nordwalder in der kommenden Woche wieder ohne Probleme von der Welle durch den Kreisel in die Emsdettener Straße und Lange Straße fahren oder andersherum – allerdings nicht in die Grevener Straße.

Nordwalder suchen sich ihren Weg

Auf dem Teilabschnitt bis zur Bispingallee sollen noch zusätzliche Arbeiten erledigt werden, deshalb verlängert sich die Bauzeit um eine Woche. Die Grevener Straße ist bis zum 19. Juli (Sonntag) voll gesperrt. Die weiträumige Umleitungsstrecke über Borghorst bleibt weiter bestehen.

Der Minikreisel an der Grevener Straße / Emsdettener Straße / Welle / Lange Straße wird derzeit saniert.

Der Minikreisel an der Grevener Straße / Emsdettener Straße / Welle / Lange Straße wird derzeit saniert. Foto: Vera Szybalski

Von den Schildern und Absperrgittern, die auf die Baustelle hinweisen, lassen sich nicht alle Autofahrer abhalten – und müssen dann manchmal wohl oder übel wenden, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist. Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hilgenbrink erzählt von einem Fall, als ein Fahrer erst drei Absperrungen ignorierte und dann gleich mehrfach in einer Sackgasse landete. Erst versuchte er von der Welle in den Kreisel einzufahren, dann von der Lange Straße aus, bevor er versuchte, über die Amtmann-Daniel-Straße zu fahren.

Die Nordwalder finden derweil schon ihre Schleichwege, um die Sperre zu umgehen. „Die Leute suchen sich ihren Weg“, sagt Hilgenbrink. Das bekommen die Anwohner der Fritz-Reuter-Straße, Bispingallee oder Dömerstiege zu spüren. „Das ist schon eine enorme Belastung für die anderen Straßen“, sagt Hilgenbrink. „Aber die Menschen müssen ja irgendwo herfahren.“

Straßen waren nicht mehr in gutem Zustand

Viele Beschwerden sind beim Ordnungsamt nicht eingegangen, die meisten würden sich an den Landesbetrieb wenden. Die ersten beiden Tage hätten sich Menschen beschwert, sagt Martin Büchter: „Das ist aber ganz normal.“ Selbst wenn die Bauarbeiten mehrfach angekündigt würden: „Wenn Sperrungen greifen, sind alle aus dem Häuschen.“

Nötig sind die Arbeiten am Minikreisel und der Grevener Straße aber, da gibt es keine zwei Meinungen. „Wir sind ja auch froh. Die Straßen waren wirklich nicht mehr in einem guten Zustand“, sagt Hilgenbrink. „Einen guten Zeitpunkt für die Arbeiten gibt es nicht. Es gibt nur einen der weniger schlechten. Und die Sommerferien sind schon der beste von den schlechten.“ Die Ordnungsamtsleiterin freut sich, dass ein Teil der Arbeiten Ende dieser Woche erledigt sein soll: „Mir war wichtig, dass wenigstens der Kreisel wieder aufgemacht wird.“

Keine Wendemöglichkeit: Absperrungen weisen auf die Baustelle hin.

Keine Wendemöglichkeit: Absperrungen weisen auf die Baustelle hin. Foto: Vera Szybalski

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