Nordwalder Ferienprogramm ist beendet
Junge Architekten unter sich

Nordwalde -

Drei Wochen mit Spiel, Spaß und Spannung sind vorbei - das Nordwalder Ferienprogramm ist am Freitag beendet worden. Obwohl auch hier die Corona-Pandemie eine Rolle spielte, ließen sich die Kids und Betreuer den Spaß nicht nehmen. Entsprechend positiv fiel das Fazit der Gemeinde aus. Am letzten Tag waren die Kreativen noch einmal gefragt.

Freitag, 17.07.2020, 15:46 Uhr
Beim Budenbau aus Kartonage hatten sich die Mädchen dazu entschieden, eine Traumvilla mit Wohlfühlfaktor zu designen.
Beim Budenbau aus Kartonage hatten sich die Mädchen dazu entschieden, eine Traumvilla mit Wohlfühlfaktor zu designen. Foto: Marc Brenzel

Alles hat ein Ende – auch das Nordwalder Ferienprogramm. Am Freitag kamen die Kinder letztmalig in diesem Sommer in der Wichernschule zusammen, um gemeinsam Spaß zu haben. Letzter Punkt im abwechslungsreichen dreiwöchigen Programm war das Budenbauen aus Kartonage.

Das Ferienprogramm für die Nordwalder Kinder

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  • Am Freitag bauten die Nordwalder Kinder im Rahmen des Ferienprogramms Buden aus Kartonage. Die Mädchen designten eine Traumvilla mit Wohlfühlfaktor.

    Foto: Marc Brenzel
  • Die zweite Gruppe hatte sich für eine Kletterkirche entschieden -- stilecht mit Kirchturmuhr.

    Foto: Marc Brenzel
  • Ein Geheimversteck mit Gucklöchern und allerlei High-Tech-Spielzeug kam den Jungen in den Sinn.

    Foto: Marc Brenzel
  • Der Ausflug in den Zoo nach Rheine kam prima an...

    Foto: privat
  • ... auch wenn das Wetter nicht so mitspielte.

    Foto: privat
  • Immer ein Highlight: der Ausflug mit dem Planwagen.

    Foto: privat
  • Daran hatte auch Bufdi Nick Wickland (l.) seine Freude.

    Foto: privat
  • Gemütlich ging es durch Nordwalde.

    Foto: privat
  • Der Tag beim Tennisclub Nordwalde bereitete den Kids jede Menge Freude.

    Foto: privat
  • Zeit zum Genießen: ein Eis mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann.

    Foto: privat
  • Der Besuch der Feuerwehr begeisterte vor allem die Jungen.

    Foto: privat

„Schon am Donnerstag haben die Kinder damit angefangen, heute folgte die Fertigstellung“, erklärte Aluty Kaposty vom Team der Ferienbetreuung am Freitag. Zusammen mit Anne Mocciaro und „Bufdi“ Nick Wickland begutachtete sie die Bauarbeiten der Nachwuchs-Architekten. Kriterien für die Vergabe der Plätze waren Kreativität, Stabilität, Aussehen, Idee und Umsetzung.

Dabei gingen die in drei Kleingruppen aufgeteilten Grundschüler mit unterschiedlichen Ansätzen an die Aufgabe heran. Die Mädchen glänzten mit einer Traumvilla mit Wohlfühlfaktor, die zweite Gruppe bestach mit einer Kletterkirche mit Treppe und Turmuhr, und die Jungen hatten sich für ein Geheimversteck mit Gucklöchern, Laptops sowie allerhand technischer Ausstattung entschieden.

In diesem Jahr hatten sich weniger Kinder für das vom Förderverein des Offenen Ganztags ausgeschriebene Ferienprogramm angemeldet. Das führte Monika Kockhans-Tombült auf die Corona-Pandemie zurück. Neun Kinder hätten abgesagt. Die Eltern hätten wahrscheinlich Angst gehabt, was aber auch nicht verwunderlich sei. Schließlich hätte es unlängst noch drei Infizierte an der Wichernschule gegeben. Trotzdem zog die Mitarbeiterin der Gemeinde Nordwalde ein positives Fazit: „31 Kinder in der ersten Woche, danach 29 und 19. Wir sind gut zufrieden. Auch, weil alles sehr gut geklappt hat.“

Angesichts der geltenden Hygiene-Vorschriften sahen sich Betreuer und Teilnehmer mit Einschränkungen konfrontiert. „Aber damit sind alle sehr gut umgegangen. Maskenpflicht, Händewaschen, Abstand halten – daran haben sich die Kinder prima gehalten“, lobten Kaposty, Mocciaro und Wick­land.

Tennis, Trampolinspringen sowie die Ausflüge in den Zoo nach Rheine, in den Emsdettener Stadtpark und der Besuch der Feuerwehr standen bei den Kindern rückblickend ganz hoch im Kurs. Aber auch der Kino-Nachmittag, das T-Shirt-Bemalen, die Olympiade, der Planwagen-Ausflug oder das Hot-Dog-Grillen stießen auf Begeisterung, die Hunger auf mehr macht.

Dieser Appetit kann in den Herbstferien gestillt werden, denn dann geht es mit dem bunten Programm weiter. „In der ersten Woche, die relevanten Informationen gehen demnächst raus“, kündigte Kockhans-Tombült schon mal an.

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