DLRG Nordwalde erhält „Heimatpreis“
Wertvolles Engagement

Nordwalde -

Grund zur Freude für die Nordwalder DLRG: Die Ortsgruppe erhielt jetzt einen „Heimatpreis“. Es war die zweite Vergabe, nachdem zuvor Felix Nordhoff als Archivar des Heimatvereins diesen erstmalig in Nordwalde verliehenen Preis erhalten hatte. Die Jury würdigte die „wertvolle“ Arbeit der DLRG.

Dienstag, 21.07.2020, 20:35 Uhr aktualisiert: 22.07.2020, 19:22 Uhr
Jurymitglied Janine Hühne (l.), Bürgermeisterin Sonja Schemmann und ihre beiden Stellvertreter Ewald Pölking und Heinz Bölscher (r.) verliehen den „Heimatpreis“ an die DLRG Nordwalde. Vorsitzender Andreas Laubrock (M.) nahm den Preis entgegen.
Jurymitglied Janine Hühne (l.), Bürgermeisterin Sonja Schemmann und ihre beiden Stellvertreter Ewald Pölking und Heinz Bölscher (r.) verliehen den „Heimatpreis“ an die DLRG Nordwalde. Vorsitzender Andreas Laubrock (M.) nahm den Preis entgegen. Foto: Vera Szybalski

Die (Trainings-)Situation ist für die Nordwalder DLRG derzeit nicht einfach. Weil das Hallenbad geschlossen ist, können lediglich Trockentraining und Freiwassertraining im Baggersee „Reuter“ stattfinden. Am Montagabend gab es dennoch Grund zur Freude für die DLRG-Ortsgruppe: Sie bekam einen „Heimatpreis“ verliehen.

In Nordwalde werden in diesem Jahr drei dieser Ehrungen, die das Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen hatte, vergeben. Den ersten erhielt am Montagmorgen Felix Nordhoff als Archivar des Heimatvereins, den zweiten inklusive 1500 Euro Preisgeld nahm DLRG-Vorsitzender Andreas Laubrock entgegen. Die Reihenfolge der Vergabe hat keine weitere Bedeutung, es gibt keine Wertung der Preise. Dass die drei „Heimatpreise“, mit denen in Nordwalde erstmalig Personen und Gruppen ausgezeichnet werden, bei drei Veranstaltungen verliehen werden, hängt mit der Corona-Pandemie zusammen.

DLRG stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt

Zur Preisvergabe waren neben Laubrock weitere Vorstandsmitglieder und Trainer der DLRG gekommen. „Die Jury war sich einig, dass die Arbeit der DLRG wertvoll ist“, sagte Bürgermeisterin Sonja Schemmann , die dem Gremium selbst angehört. Die Kriterien für die Preisvergabe hatte der Gemeinderat festgesetzt. Aus Sicht der Jury hat sich die DLRG vor allem um das Kriterium „Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ verdient gemacht. Das Engagement der DLRG ist aber ebenso nachhaltig, wie es in einem weiteren Kriterium gefordert wird.

Eine Aufgabe, der sich die DLRG widmet, ist die Jugendarbeit: „Das ist etwas, das der DLRG besonders am Herzen liegt“, sagte Schemmann. Die einzige Hürde, die Kinder ebenso wie Erwachsene überwunden haben müssen, um in der DLRG trainieren zu können, ist das „Seepferdchen“-Abzeichen. „Wer das ‚Seepferdchen‘ hat, kann sich ein bisschen im Wasser fortbewegen. Richtig Schwimmen ist das noch lange nicht“, sagte Schemmann, die an Eltern appellierte, dass den Kindern das Schwimmen beigebracht wird.

Hallenbad und DLRG sind untrennbar

Wer bei der DLRG trainiert, verbessert seine Schwimmtechnik und die Ausdauer, macht Tauchübungen und lernt Rückenschwimmen. Die Schwimm- und Rettungsschwimmabzeichen können abgelegt werden. Aber nicht nur die Schwimmausbildung gehört zur ehrenamtlichen Tätigkeit der DLRG, sondern auch das Rettungswesen sowie Küstenwachdienste und Einsätze mit Rettungshunden.

Das Hallenbad kann die DLRG derzeit zwar nicht nutzen, Schemmann erinnerte aber daran, dass es eine historische Verbindung zwischen den beiden gibt: „Unser kleines Hallenbad ist und bleibt untrennbar mit der DLRG verbunden.“ Vor zwei Jahren feierten beide ihr 50-jähriges Jubiläum. Wenn die Lüftungsanlage in der Schwimmhalle ausgetauscht ist, dürften DLRG und Hallenbad in eine gemeinsame Zukunft blicken. Denn: „In Nordwalde besteht politisch Einigkeit, dass unser Hallenbad erhalten bleiben muss“, sagte Schemmann.

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