Kulturverein „Mach was!“ mit Heimatpreis ausgezeichnet
Große Bereicherung für das Gemeindeleben

Nordwalde -

Der Kulturverein „Mach was“ ist mit dem Heimatpreis der Gemeinde Nordwalde ausgezeichnet worden.

Donnerstag, 06.08.2020, 17:45 Uhr aktualisiert: 07.08.2020, 15:16 Uhr
Der Kulturverein legt Wert auf gute Nachwuchsarbeit - dafür muss dieser motiviert werden: Stolz zeigt Theresa, Mitglied im Kinderchor, die Heimatpreis-Urkunde.
Der Kulturverein legt Wert auf gute Nachwuchsarbeit - dafür muss dieser motiviert werden: Stolz zeigt Theresa, Mitglied im Kinderchor, die Heimatpreis-Urkunde. Foto: rs

Aller guten Dinge sind drei: Nach Heimatvereins-Archivar Felix Nordhoff und der DLRG-Ortsgruppe ist am Mittwoch der Kulturverein „Mach was!“ mit dem Heimatpreis der Gemeinde ausgezeichnet worden. Zur Feierstunde im Forum der KvG-Gesamtschule waren neben den Vorstandsmitgliedern Udo Fastermann, Bernd Beenen, Frank Wienker und Manfred Löbbert auch viele Mitglieder des Vereins gekommen, um der besonderen Ehrung beizuwohnen. Als Preisträger ausgewählt worden war der Kulturverein von einer sechsköpfigen Jury, der neben Bürgermeisterin Sonja Schemmann auch die beiden Pfarrer Janine Hühne und Ulrich Schulte Eistrup sowie Mechthild Hueske, Johanna Elshoff und Ralf Nadicksbernd angehörten.

Preisträger

„Die Kriterien, die bei der Auswahl der Preisträger zu prüfen waren, haben beim Kulturverein fast ausnahmslos zugetroffen“, sagte Sonja Schemmann in ihrer Laudatio. Mit dem von der Landesregierung geförderten Heimatpreis sollen insbesondere Personen und Institutionen geehrt werden, die die Identifikation mit der Kommune fördern, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Projekte umgesetzt haben, die allgemein zugänglich und zukunftsorientiert sind.

Feierstunde

Die Rathauschefin, die selbst durch ihre Kinder eine enge Bindung zum Verein nicht verhehlen konnte, zeigte gleich eine ganze Reihe von Aktivitäten auf, die dieses unterstrichen. So habe der Verein in der jüngeren Vergangenheit nicht nur zahlreiche öffentliche Konzerte und Musical-Auftritte gehabt und damit das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde in großem Maß bereichert. Auch wirkten seine Chöre – neben einem Erwachsenenensemble gibt es auch einen Jugend- und einen Kinderchor – bei Gottesdiensten, Kinderkommunionfeiern oder Ehejubiläen mit. Nicht unerwähnt ließ Schemann zudem die Mitgestaltung von Feiern mit den Partnergemeinden Amilly oder Treuenbrietzen. „Wenn ihr angesprochen werdet, seid ihr stets bereit, Euch zu beteiligen“, merkte die Bürgermeisterin anerkennend an.

Musik

Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit liege darin, mit Musik Freude zu vermitteln. Das gelinge den Akteuren hervorragend – ob bei einer Kommunionfeier oder bei einer größeren Veranstaltung wie zuletzt dem konzertanten biblischen Musical „Magnificat“. Jedes musikalische Genre werde erlebbar gemacht, lobte Schemmann. Dabei ginge der Verein auch innovative Wege, wie er 2015 bewiesen hat, als bei der Veranstaltung „Wenn Gemüse erklingt“ das Singen mit dem Kochen verbunden wurde. „Der Kulturverein ist für uns in Nordwalde eine wunderbare Bereicherung des kulturellen Lebens unserer Gemeinde, ihr schenkt uns viele Momente voll wunderbarer Gefühle“, schloss die Bürgermeisterin, bevor sie den mit 3000 Euro dotierten Preis an den Vorstand überreichte.

Udo Fastermann

Vorsitzender Udo Fastermann richtete dankende Worte an den anwesenden Jury-Vertreter Ralf Nadicksbernd und Sonja Schemmann. Er kündigte als nächstes Projekt eine neue Weihnachts-CD an, die coronabedingt aber erst 2021 erscheinen werde. Man wolle überdies dem Grundsatz treu bleiben, zukunftsorientiert und innovativ zu sein. Im Jahr des 20-jährigen Bestehens freue man sich „auf vieles, was noch kommt“.

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