Brand in Werkstatt ausgebrochen
Landwirt bekämpft Feuer selbst

Nordwalde -

Er reagierte geistesgegenwärtig und verhinderte damit Schlimmeres: Nachdem in seiner Werkstatt in Westerode ein Feuer ausgebrochen war, dämmte der betroffene Landwirt die Flammen zunächst selbst ein. Eine Erklärung, wie der Brand entstanden sein könnte, gibt es bereits.

Dienstag, 06.10.2020, 10:58 Uhr
Als die Feuerwehrleute eintrafen, war der Brand schon eingedämmt. Nach Schweißarbeiten war in einer Werkstatt in Westerode das Feuer ausgebrochen. Der betroffene Landwirt reagierte schnell.
Als die Feuerwehrleute eintrafen, war der Brand schon eingedämmt. Nach Schweißarbeiten war in einer Werkstatt in Westerode das Feuer ausgebrochen. Der betroffene Landwirt reagierte schnell. Foto: Jens Keblat

Schrecksekunde am Montagabend: In der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Betriebs in Westerode hat es gebrannt. Als der betroffene Landwirt das Feuer zufällig bemerkte, reagierte er geistesgegenwärtig und dämmte die Flammen ein. Er verhinderte so bis zum Eintreffen der Feuerwehr Schlimmeres.

Um 20.01 Uhr am Montagabend war die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem Rettungsdienst aus Greven und der Polizei zu dem Brandeinsatz in Westerode alarmiert worden. Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen sollte eine Werkstatt brennen, woraufhin die Feuerwehr zunächst mit allen Fahrzeugen und insgesamt rund 45 Kräften ausrückte.

Landwirt löscht zunächst selbst

Bis zum Eintreffen der Wehrleute in Westerode hatte der betroffene Landwirt jedoch bereits einen Erfolg bei seinem Selbstlöschversuch verbuchen können. Wie Feuerwehr-Sprecher Uwe Schmitz und Einsatzleiter Norbert Schröer vor Ort erklärten, hatte der Landwirt ursprünglich am Montagabend Schweißarbeiten in seiner Werkstatt erledigt. Danach habe er die Tür zur Werkstatt verschlossen und sich anderen Aufgaben gewidmet.

Als er am Montagabend noch einmal die Werkstatttür öffnete, sei er direkt auf eine mannshohe Stichflamme gestoßen. Offenbar war das Feuer in einem alten Ölfass ausgebrochen, der Brand habe sich dann geringfügig in der Werkstatt ausgebreitet. Der Landwirt habe das Feuer schließlich geistesgegenwärtig mit etlichen Pulverlöschern unter Kontrolle gebracht, so Uwe Schmitz weiter, sodass die Feuerwehr lediglich noch Nachlöscharbeiten und eine Kontrolle der Brandstelle durchführen musste.

Durch das Feuer seien zwar einige Kleinelektrogeräte und anderes Werkstattequipment in Mitleidenschaft gezogen worden, ein Gebäudeschaden sei jedoch nicht entstanden. Auch verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Feuerwehr war rund eine Stunde lang im Einsatz.

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