Polyharmonique ist zum vierten Mal zu Gast in Nordwalde
Herz und Geist schwingen

Nordwalde -

Das international renommierte Vokalensemble „polyharmonique“ ist wieder für ein Konzert in der St. Dionysius Kirche zu Gast. Die zwei Sängerinnen, vier Sänger und zwei Instrumentalisten musizieren am kommenden Donnerstag (29. Oktober) von 20 bis 21 Uhr bereits zum vierten Mal in Nordwalde.

Montag, 26.10.2020, 15:39 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 19:43 Uhr
Das Berliner Vokalensemble „polyharmonique“ ist am Donnerstag (29. Oktober) zum vierten Mal in Nordwalde zu Gast.
Das Berliner Vokalensemble „polyharmonique“ ist am Donnerstag (29. Oktober) zum vierten Mal in Nordwalde zu Gast.

Den Veranstaltern der Nordwalder Kirchenmusik ist es wieder gelungen, das international renommierte Vokalensemble „polyharmonique“ für ein Konzert in der St. Dionysius Kirche zu gewinnen. Die zwei Sängerinnen, vier Sänger und zwei Instrumentalisten sind am Donnerstag (29. Oktober) von 20 bis 21 Uhr schon zum vierten Mal zu Gast, schreibt der Veranstalter in seiner Pressemitteilung.

Liest man die Tourorte, in denen die Musiker in der kommenden Woche gastieren, wird etwas klarer, wer da eigentlich kommt: Basel, Nordwalde, Lübeck, Hamburg stehen auf dem Konzertprogramm.

Im musikalischen Gepäck hat das Ensemble wieder Musik aus seinem Kernrepertoire: deutschsprachige geistliche Madrigale von Heinrich Schütz, Tobias Michael und Andreas Hammerschmidt: vokale Kostbarkeiten mitteldeutscher Vokalmusik des 17. Jahrhunderts.

Werke von Tobias Michael sind in Nordwalde Pflichtprogramm. Hat doch Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst die Musik des Leipziger Thomaskantors vor einigen Jahren neu im Druck herausgegeben und darüber auch den Kontakt zu den Musiker aufgebaut.

Als Glanzstück des Abends beschließen die Musiker das Konzert mit Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu meine Freude“. Bach greift hier viele Stilelemente seiner älteren Kollegen auf und führt die Gattung des Geistlichen Madrigals zur strahlenden Vollendung.

Als Hörer der heutigen Zeit muss man vielleicht den Mut haben, sich dem „Durchdringenden“ dieser Musik hinzugeben, einer Musik, die sich nicht abnutzt und dem immer weiter erschließt, der sich auf sie einlässt. Aber am Ende wird man reichlich belohnt durch höchsten Kunstgenuss und wertvolle musikalische Erfahrungen, die Herz und Geist gleichermaßen in Schwingung versetzen.

Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro. Derzeit sind bis zu 100 Zuhörer zugelassen. Wer sicher gehen will, eine Karte zu bekommen, kann online reservieren. Übrigens: Dieses Konzertprogramm wird live am Sonnabend (31. Oktober) ab 19.03 Uhr aus dem Hamburger Michel im Deutschlandfunk Kultur übertragen.  

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