Heimatverein Nordwalde übergibt barrierefreie Sitzgruppe am Brüggemannsbach
Auch für Rollstuhlfahrer geeignet

Nordwalde. eine Woche zwei Mitglieder der Werkgruppe daran gearbeitet haben. -

Der Heimatverein hat eine weitere Sitzgruppe zum Verweilen am Brüggemannsbach aufgestellt. Der Tisch wurde so errichtet, dass auch Rollstuhlfahrer die Möglichkeit haben, diesen Platz zu nutzen.

Die Gemeinde übernimmt die Kosten und bedankt sich bei der Werkgruppe des Heimatvereins.

Freitag, 20.11.2020, 18:55 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 19:00 Uhr
Freuen sich über die neue barrierefreie Sitzgruppe am Brüggemannsbach: Bürgermeisterin Sonja Schemmann, Werner Dirksen (Erster Vorsitzender des Heimatvereins Nordwalde), Gerd Hoge (Werkgruppe des Heimatvereins), Norbert Temming (Bewohner des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses), Erwin Otte (Heimatverein, zuständig u.a. für die Kräuterfrau), Dirk Hartmann (Mitarbeiter des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses) und Heike Schulz (Leiterin des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses).
Freuen sich über die neue barrierefreie Sitzgruppe am Brüggemannsbach: Bürgermeisterin Sonja Schemmann, Werner Dirksen (Erster Vorsitzender des Heimatvereins Nordwalde), Gerd Hoge (Werkgruppe des Heimatvereins), Norbert Temming (Bewohner des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses), Erwin Otte (Heimatverein, zuständig u.a. für die Kräuterfrau), Dirk Hartmann (Mitarbeiter des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses) und Heike Schulz (Leiterin des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses). Foto: Matthias Lehmkuhl

Gerade erst hat die Gemeinde Nordwalde mit dem „Kirchpättchen-Rundweg“ eine neue ausgeschilderte Wanderroute als Teil des „Leader-Projekts Steinfurter Land Tourismus“ in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein ausgearbeitet, der auch die Ausschilderung vorgenommen hat (wir berichteten).

Doch das ist noch nicht alles: Dessen Werkgruppe hat eine weitere Sitzgruppe gebaut und aufgestellt, die jetzt zum Verweilen am Brüggemannsbach an der Hilgenbrinker Straße direkt am „Kirchpättchen-Rundweg“ einlädt.

Am Donnerstag übergaben Werner Dirksen , erster Vorsitzender des Heimatvereins Nordwalde, Gerd Hoge (Werkgruppe des Heimatvereins) und Erwin Otte, ebenfalls vom Heimatverein, mit Anke Keukenbrink zuständig für die Kräuterfrau entlang der neuen Wanderroute, Bürgermeisterin Sonja Schemmann die neue Sitzgruppe. „Der Heimatverein arbeitet so gut mit der Gemeinde zusammen. Das ist einfach toll“, bedankte sich Sonja Schemmann für die Sitzgruppe.

„Anke Keukenbrink und Erwin Otte waren immer mal wieder mit Wanderern im Gespräch, die sich eine weitere Sitzgruppe an der Hilgenbrinker Straße in Höhe des Brüggemannsbach wünschten. Diese sollte nach Möglichkeit behindertengerecht gebaut werden, da an dieser Stelle öfter Rollstuhlfahrer eine Pause einlegen und den Straßenverkehr nicht stören wollen“, erläuterte Werner Dirksen. Die Gemeinde stimmte als Grundstückseigentümer zu und der gemeindeeigene Bauhof bereitete die Fläche vor und war verantwortlich für die Pflasterung.

Die Bank und der Tisch bestehen aus Eichenholz – gespendet von den Landwirten – und sind so platziert, dass Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren dort ohne Problem eine Pause machen können. Das probierte auch gleich Norbert Temming aus. Der Bewohner des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses testete als Rollstuhlfahrer die Alltagstauglichkeit der speziellen Ausführung des Tisches. „Für unsere Bewohner ist das die Möglichkeit der Teilhabe am Leben der Gemeinde im besten Sinne“, freute Heike Schulz, seit 1. April Leiterin des Wohnhauses für Menschen mit Behinderungen in Nordwalde, über die Verweilmöglichkeit ihrer Bewohner.

„Wir haben für die Rollstuhlfahrer einfach die Tischfüße ein wenig versetzt. So können sie viel besser unter den Tisch fahren“, erklärte Gerd Hoge von der Werkgruppe, von denen rund

Die Gemeinde übernimmt die Kosten, die sich nach Berechnungen von Gerd Hoge auf rund 400 Euro belaufen.

Der Heimatverein hat aber noch eine weitere Idee für den Weg an der neuen Sitzgruppe: Die Steine, die während des ersten Lockdowns bemalt worden sind und auf den Grünstreifen des Wanderweges entlang des Brüggemannsbach gelegt worden sind, sollen künftig aufgeschichtet werden. „Denn das Mähwerk der Gemeinde geht über die Steine und irgendwann sind die schön bemalten Objekte nicht mehr zu sehen. Das ist eigentlich zu schade“, begründet Gerd Hoge.

 

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