Vorab anmelden, um Warteschlangen zu vermeiden
Termin für Blutspende reservieren

Nordwalde -

Blutspenden werden auch in Corona-Zeiten benötigt. Deshalb ruft das Rote Kreuz zur nächsten Blutspendeaktion in Nordwalde auf. Wer kommen möchte, sollte sich vorher einen Termin reservieren.

Dienstag, 24.11.2020, 15:57 Uhr
Blutspende in Corona-Zeiten: Es gelten höchstmögliche Sicherheits- und Hygienestandards. Für die beiden Termine in Nordwalde sollen sich Blutspender vorab anmelden, um Warteschlangen zu vermeiden.
Blutspende in Corona-Zeiten: Es gelten höchstmögliche Sicherheits- und Hygienestandards. Für die beiden Termine in Nordwalde sollen sich Blutspender vorab anmelden, um Warteschlangen zu vermeiden. Foto: dpa

Blutspenden bleibt auch in Corona-Zeiten nicht nur erlaubt, sondern ist ausdrücklich erwünscht. In Nordwalde findet am Freitag (27. November) und Sonntag (29. November) wieder eine Blutspendeaktion statt. Wer kommen möchte, soll sich vorher online anmelden.

„Auch in Zeiten der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens sind viele Patienten dringend auf Bluttransfusionen angewiesen“, teilt das Nordwalder DRK in einer Pressemitteilung mit. Deshalb seien Blutspendetermine in den Corona-Schutzverordnungen ausdrücklich von den Versammlungs- und Veranstaltungsverboten ausgenommen. „Der Appell an die Bevölkerung ist deutlich: Spendet Blut!“

Blutspendezeit reservieren

In Nordwalde ruft das Rote Kreuz am Freitag von 16.30 bis 20.30 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr in der KvG-Gesamtschule zur Blutspende auf. Um lange Warteschlangen zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst alle, sich vorab eine Blutspendezeit zu reservieren: über die kostenlose DRK-Blutspende-App, die Website spenderservice.net oder folgenden Link: https://terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Nordwalde. So könne jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden.

Als Dankeschön erhalten Blutspender ein rotes Multifunktionstuch, das sofort beim Blutspendetermin als Mund-Nasen-Schutz genutzt werden kann, schreibt das DRK. Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Corona-Zeiten benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können.

Wer krank ist, kann kein Blut spenden

Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu nach eigener Aussage in engem Austausch mit den Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende würden weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger gewährleisten. Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen. Blutspender werden gebeten, wenn möglich einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen.

Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Der Personalausweis muss mitgebracht werden. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten.

Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen. Da der Imbiss nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus.

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