Nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand
Brodesser verabschiedet sich

Nordwalde -

Nach 40 Jahren beim DRK-Landesverband Westfalen Lippe geht Christoph Brodesser in den Ruhestand. Zum Abschied gab es eine Würdigung von besonderer Stelle.

Dienstag, 01.12.2020, 21:44 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 20:18 Uhr
Dr. Fritz Baur (l.), Präsident des DRK-Landesverbandes, verabschiedete Christoph Brodesser, der nach 40 Jahren in den Ruhestand geht.
Dr. Fritz Baur (l.), Präsident des DRK-Landesverbandes, verabschiedete Christoph Brodesser, der nach 40 Jahren in den Ruhestand geht.

Er war 40 Jahre lang beim DRK-Landesverband, jetzt verabschiedete sich Christoph Brodesser in den Ruhestand: Der Nordwalder war Abteilungsleiter Nationale Hilfsgesellschaft beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Bei der Landesversammlung am vergangenen Samstag blickte Brodesser noch einmal auf das Einsatzgeschehen im DRK Westfalen-Lippe zurück.

Nicht nur hauptamtlich, sondern auch ehrenamtlich als Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz hat sich Christoph Brodesser viele Jahre lang für den DRK-Landesverband engagiert. Eine besondere Würdigung der Verdienste des Nordwalders hatte Ina Scharrenbach in einer Videobotschaft zum Ausdruck gebracht: „Ich danke Ihnen, auch im Namen der Landesregierung.“

Effektives Miteinander

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW hatte zum Auftakt der Landesversammlung in ihrer Videobotschaft das DRK als „eine tragende Säule unseres Gemeinwesens in Nordrhein-Westfalen“ gewürdigt. Die Ministerin lobte das Potenzial des DRK – unter anderem bei der Eindämmung des Coronavirus und im Zusammenhang mit den bevorstehenden Impfaktionen.

„Seit Ausbruch der Pandemie erleben wir in besonderer Weise, dass die Expertise und die Leistungsstärke unseres Verbandes geschätzt werden“, sagte Dr. Fritz Baur, Präsident des DRK-Landesverbandes, in seinem Bericht über das vergangene Jahr. „In einem effektiven Miteinander von Ehrenamt und Hauptamt leisten unsere Kreisverbände, ihre Gliederungen und Einrichtungen und der Landesverband seit dem Frühjahr immens viel, um das Virus einzudämmen und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern beizustehen.“ Als Beispiele für die Hilfen nannte er unter anderem die Transporte von Schutzausrüstungen im Auftrag der Landesregierung, die zahlreichen Abstrich-Aktionen oder die Einkaufshilfen für Menschen in Quarantäne, schreibt der DRK-Landesverband in seinem Pressetext.

Eigentlich sollte die Landesversammlung in der Stadthalle Gladbeck stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie tagte das Gremium digital per Videokonferenz. Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe ist der drittgrößte von 19 DRK-Landesverbänden in Deutschland. Er zählt rund 29 400 aktive ehrenamtliche Kräfte und mehr als 196 000 Fördermitglieder.

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