Krippe, Tannenbäume und Adventskranz aufgebaut
Die Kirche sorgt für Weihnachtsstimmung

Nordwalde -

Die Tannenbäume sind aufgestellt, der Adventskranz hängt unter der Decke und die Krippe ist aufgebaut: Die Pfarrgemeinde St. Dionysius ist für die Adventszeit gerüstet. Für die Krippe haben sich die Küster etwas Besonderes einfallen lassen.

Donnerstag, 03.12.2020, 12:07 Uhr aktualisiert: 03.12.2020, 12:10 Uhr
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup (v.l.), Klaus Allendorf und Jürgen Brinkmann mit der Station zum Thema „Zum Licht aufbrechen“. Die Krippe nimmt in diesem Jahr nicht so viel Platz ein wie im Vorjahr, damit nicht noch mehr Sitzplätze verloren gehen.
Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup (v.l.), Klaus Allendorf und Jürgen Brinkmann mit der Station zum Thema „Zum Licht aufbrechen“. Die Krippe nimmt in diesem Jahr nicht so viel Platz ein wie im Vorjahr, damit nicht noch mehr Sitzplätze verloren gehen. Foto: Vera Szybalski

Wer noch nicht in (Vor-)Weihnachtsstimmung ist, muss nur die St.-Dionysius-Kirche betreten. Dann geht das fast von alleine. Denn in der Kirche hat die Pfarrgemeinde schon Tannenbäume mit Lichterketten aufgestellt, der große Adventskranz hängt unter der Decke und die Krippe hat ein Team um Küster Jürgen Brinkmann und dessen Vertreter Klaus Allendorf auch schon aufgebaut. „Wir wollten ein bisschen Atmosphäre schaffen“, sagt Allendorf. Das ist gelungen.

Die Krippe wird in jedem Jahr etwas anders hergerichtet. Da bildet dieses Jahr keine Ausnahme. Schon vor den Sommerferien hat die Kirchengemeinde mit den Planungen begonnen. Eigentlich hatten die Küster an einen Krippengang gedacht. Doch die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben sie noch einmal zum Umdenken bewogen.

Vier Stationen aufgebaut

Die Krippe sollte nicht noch mehr Plätze in der Kirche blockieren, die durch die Abstandsregeln sowieso schon weniger geworden sind. Dadurch passen nicht alle Figuren in die Krippe. Die übrigen Figuren sollten aber nicht einfach im Keller stehen bleiben. „Sie nicht aufzubauen, dafür sind sie zu schade“, sagt Klaus Allendorf.

Jürgen Brinkmann und Klaus Allendorf vor der Krippe in der St.-Dionysius-Kirche

Jürgen Brinkmann und Klaus Allendorf vor der Krippe in der St.-Dionysius-Kirche Foto: Vera Szybalski

Deshalb hat er mit Jürgen Brinkmann vier Stationen mit den Themen der vier Sonntage im Advent gestaltet: Wach sein, Wege bereiten, zum Licht aufbrechen und offen sein für Unerwartetes steht auf den Holzschildern an den einzelnen Stationen. Dort finden die restlichen Figuren Platz, aber auch Maria, die später noch in die Krippe integriert wird. Es liegen zudem Schiefertafeln an den Stationen, die auf die Themen der „anderen Gottesdienste“ im Advent hinweisen.

Das ist eine ganz tolle Idee.

Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup

Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup gefallen die Stationen: „Das ist eine ganz tolle Idee.“ An der Station zum Thema „Wege bereiten“ haben die Küster zum Beispiel Johannes in der Wüste dargestellt. Im Sand liegen Harke und Schaufel. Man müsse manchmal eben auch aufräumen, um Wege zum nächsten Menschen zu finden, sagt Schulte Eistrup.

Trotz der Tannenbäume, des Adventskranzes und der Krippe mitsamt der Stationen – noch ist die Pfarrkirche nicht so gestaltet, wie sie an Weihnachten aussehen wird. Es fehlt noch der acht Meter große Weihnachtsbaum mit den 500 Lichtern, der im Chorraum platziert wird. Bei den Gottesdiensten an Heiligabend steht er dann in der Kirche.

Weihnachten zu Hause

Bei der Messe um 18 Uhr sind bereits alle Plätze belegt. Für die Christmette um 22 Uhr kann man sich aber noch im Pfarrbüro unter Telefon 22 20 anmelden. Das gilt auch für den etwa halbstündigen Wortgottesdienst in der Reithalle um 14 Uhr. Dieser sei besonders für Familien mit Kindern geeignet, sagt Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup. Für den Wortgottesdienst um 16 Uhr in der Reithalle sind bereits alle Plätze vergeben.

Wer coronabedingt lieber zu Hause bleibt, kann trotzdem in weihnachtliche Stimmung kommen und voraussichtlich sogar einen Gottesdienst live miterleben. Denn zum einen hat die Pfarrgemeinde einen digitalen Adventskalender gestartet, für den sich Interessierte bei dem Nachrichtendienst „Telegram“ anmelden können. Über die App wird morgens ein kleiner Impuls geschickt.

Zudem hat die Kirchengemeinde in den rund 3900 Pfarrbriefen das Heft „Kirche im Kleinen“ mit Texten für Weihnachten zu Hause eingelegt. Und zu guter Letzt plant sie, einen Gottesdienst an Heiligabend zu streamen. Noch steht nicht fest, welcher Gottesdienst das sein wird. „Wir wollen das Video dann vielleicht auch auf Youtube stellen“, sagt Schulte Eistrup. Dann könnten die Nordwalderinnen und Nordwalder es abrufen, wann es ihnen passt.

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