26 Corona-Fälle im St.-Augustinus-Altenzentrum
Kreis Steinfurt ordnet Besuchsverbot an

Nordwalde -

Im St.-Augustinus-Altenzentrum sind 26 Personen mit Corona infiziert, jeweils 13 Bewohner und Mitarbeiter. Zwei Menschen sind an und mit dem Coronavirus verstorben. Der Kreis Steinfurt hat ein Besuchsverbot angeordnet, das ab sofort gilt.

Mittwoch, 23.12.2020, 17:33 Uhr aktualisiert: 23.12.2020, 20:07 Uhr
26 Corona-Fälle im St.-Augustinus-Altenzentrum: Kreis Steinfurt ordnet Besuchsverbot an
Im St.-Augustinus-Altenzentrum gibt es derzeit 26 Corona-Fälle. Foto: msc

Die Corona-Situation in Nordwalde verschärft sich weiter. Die Zahl der Infizierten ist auf 50 Personen gestiegen und hat damit einen neuen Höchststand erreicht. „Für Nordwalde ist das zu viel“, sagt Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hilgenbrink. Die Zahl gehe überwiegend auf die Corona-Infektionen im St.-Augustinus-Altenzentrum zurück. Daneben gebe es derzeit keine weiteren Hotspots im Ort.

Im Altenzentrum sind 26 Personen mit dem Coronavirus infiziert, davon jeweils 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Drei erkrankte Bewohner sind ins Krankenhaus eingeliefert worden, zwei weitere sind derweil wieder gesundet. Ein Bewohner ist am und ein Bewohner mit Coronavirus im Krankenhaus gestorben. Das war der Stand am Mittwochnachmittag, über den Geschäftsführerin Dr. Susanne Sünderkamp informierte. Am Mittwochmorgen hat das Gesundheitsamt erneut Flächentests durchgeführt.

Aufnahmestopp bis 2. Januar

Zudem hat der Kreis Steinfurt ab sofort einen Aufnahmestopp und ein Besuchsverbot bis zum 2. Januar angeordnet. „Das ist sehr bedauerlich, aber wir unterstützen diese Vorgabe“, sagte Sünderkamp. Wer über die Weihnachtstage Kontakt zu Angehörigen aufnehmen möchte, die nicht selbst telefonieren können, kann sich an den Empfang unter Telefon 0 25 73 / 89 0 wenden.

Wenn Bewohner erkranken, ziehen sie in den Isolierbereich im Haus um. Von den 13 infizierten Mitarbeitern ist keiner im Dienst. Die Arbeit werde auf alle Schultern verteilt, sagte Sünderkamp: „Danke an alle Mitarbeiter, die sich stark engagieren.“ Einige würden Mehrarbeit machen, andere in anderen Bereichen eingesetzt. Für den Ernstfall stehen auch Mitarbeiter aus den beiden Einrichtungen in Greven und Reckenfeld bereit.

Die Bewohner, die negativ getestet wurden, halten sich viel in ihren eigenen Zimmern auf. Es gebe aber auch musikalische Unterhaltung und Weihnachtsgeschenke. Es soll aber vermieden werden, dass Bewohner andere Bereiche betreten.

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