Planung der Sternsingeraktion ständig geändert
Spenden ins Kollektenkörbchen oder per Überweisung

Nordwalde -

In Nordwalde lief die Planung für die diesjährige Sternsinger-Aktion seit September. Doch nach dem zweiten Corona-Shutdown ist davon nur noch ein Tisch in der St. Dionysius-Pfarrkirche übrig geblieben. Dort liegen Segenszeichen und gesegnete Kreide aus, die mit nach Hause genommen werden können.

Montag, 04.01.2021, 15:01 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 17:04 Uhr
In der Pfarrkirche St. Dionysius liegen Segenszeichen und gesegnete Kreide zum Mitnehmen aus.
In der Pfarrkirche St. Dionysius liegen Segenszeichen und gesegnete Kreide zum Mitnehmen aus.

Bis Ende Januar bestehen in Nordwalde zwei Möglichkeiten, die diesjährige Sternsingeraktion zu unterstützen. Gespendet werden kann entweder in Form einer Überweisung an die Pfarrgemeinde (Pfarrgemeinde Nordwalde, IBAN: DE79 4036 1906 8620 2120 01, Stichwort: „Sternsinger 2021“) oder in der Pfarrkirche St. Dionysius. Dort liegen zudem Segenszeichen und gesegnete Kreide aus. Diese dürfen mitgenommen werden. Wer mag, kann sich somit den Segen abholen und zu sich nach Hause bringen, schreiben die Organisatorinnen Leonie Kellermann , Pia Goldschmidt , Theresa Schmitz, Sina Henrichmann, Paula Hillebrand, Malie Füchtemann, Ruth Ludowicy und Sarah Subelack in ihrer Pressemitteilung.

Bereits während der ersten Vorbereitungen im September vergangenen Jahres war bereits klar, dass die Sternsingeraktion nicht wie gewohnt stattfinden kann. Im Dezember wurde ein Telegramm-Kanal erstellt und Videos gedreht, um die Eltern und die Kinder aufgrund der sich stetig verändernden Pandemielage immer über aktuelle Hinweise informieren zu können. In einem Video erfuhren die Königinnen und Könige, wie ihre Kronen Schritt für Schritt gebastelt werden. Für jeden Sternsinger wurde dafür eine Sternsingertüte zusammengestellt, in der beispielsweise das Material für die Krone sowie dem Segensspruch enthalten sind.

Die Organisatorinnen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch davon ausgegangen, dass die Königinnen und Könige getreu dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“ unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen um den 6. Januar durch die Straßen von Nordwalde ziehen werden und als Sternsinger die Friedensbotschaft und den Segen zu den Menschen bringen können. Trotz des zweiten harten Lockdowns hatte das Organisationsteam gehofft, dass der Segen von den Sternsingern von Tür zu Tür gebracht werden kann. Doch in Absprache mit der Kirchengemeinde wurde entschieden, die Aktion abzusagen, Auch das Bistum Münster sowie das Kindermissionswerk folgten einige Tage später dieser Entscheidung und baten darum, die Sternsingeraktion kontaktlos durchzuführen. Das Kindermissionswerk stellt aufgrund des aktuellen Anlasses die diesjährige Sternsingeraktion zusätzlich unter das Motto „#Hellerdennje – Die Welt braucht eine Frohe Botschaft“. Und genau darum wird gebeten: „Lassen Sie uns die Welt gemeinsam ein bisschen heller machen.“

Das Organisationsteam dankt für jede Spende und freut sich schon jetzt auf die Sternsingeraktion 2022, bei der hoffentlich alle Sternsinger wieder persönlich von Haus zu Haus ziehen und den Segen zu den Menschen bringen können.

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