Pfarrgemeinde schafft digitale Angebote
Keine Gottesdienste im Januar

Nordwalde -

Die Pfarrgemeinde St. Dionysius hat entschieden, dass es im Januar keine Präsenzgottesdienste geben wird. Kurz vor Weihnachten hatte sie bereits alle Präsenzgottesdienste bis zum 10. Januar abgesagt. Die Corona-Infektionszahlen in Nordwalde sind aber weiter hoch. Die Pfarrei schafft nun weitere digitale Angebote.

Freitag, 08.01.2021, 20:55 Uhr
Jürgen Brinkmann (l.) und Klaus Allendorf hatten die Krippe in der St.-Dionysius-Kirche im Dezember aufgebaut. Sie bleibt zunächst noch für Besucherinnen und Besucher der Kirche stehen.
Jürgen Brinkmann (l.) und Klaus Allendorf hatten die Krippe in der St.-Dionysius-Kirche im Dezember aufgebaut. Sie bleibt zunächst noch für Besucherinnen und Besucher der Kirche stehen. Foto: Vera Szybalski

Bis Ende Januar wird die Pfarrgemeinde St. Dionysius keine Präsenzgottesdienste feiern. „Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen in Nordwalde“, sagt Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup . Die Entscheidung habe das Seelsorgeteam der Kirchengemeinde getroffen. Vom Bistum Münster gebe es derzeit keine neuen Informationen, wie in der nächsten Zeit weiter verfahren werden soll. „Es gelten immer noch die gleichen Regeln“, sagt Schulte Eistrup.

Einen Tag vor Weihnachten hatte die Pfarrei angesichts der hohen Corona-Zahlen entschieden, bis zum 10. Januar keine Präsenzgottesdienste stattfinden zu lassen. An den Festtagen blieb den Gemeindemitgliedern die Möglichkeit, im Internet Gottesdienste im Video zu verfolgen. Dieses Angebot weitet die Pfarrgemeinde bis Ende Januar aus. „Jedes Wochenende werden wir eine Messfeier einstellen, die digital mitgefeiert werden kann“, sagt Schulte Eistrup. Zudem wird wöchentlich ein rund zehnminütiger Impuls online gestellt.

Seelsorgeteam ist erreichbar

Was weiterhin stattfinden wird, sind Trauerfeiern. „Mit Abstand, Maske und ohne Gesang“, sagt Schulte Eistrup. Ihm ist wichtig zu erwähnen, dass das Seelsorgeteam zudem jederzeit erreichbar ist: „Man kann immer anrufen, man muss auch nicht unbedingt ein Anliegen haben. Es sitzen jetzt ja auch viele Menschen alleine zu Hause und möchten gerne mit jemandem reden. Die Beschränkungen werden ja immer enger.“

Negative Reaktionen auf die kurzfristige Entscheidung vor Weihnachten, die Präsenzgottesdienste abzusagen, hat Schulte Eistrup nicht erhalten: „Ich habe eigentlich nur gehört, dass das richtig war. Einige haben gesagt: Wir würden zwar gerne, aber wissen, das ist richtig.“ Wie die St.-Dionysius-Kirche zu Weihnachten gestaltet war, habe vielen gefallen: „Es sind sehr viele Menschen da gewesen und haben eine Kerze angezündet.“ Der Gang durch die Kirche wird im Januar weiter möglich bleiben. Die Krippe bleibt erst mal stehen.

Derweil überlegt die Pfarrgemeinde, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. Im Frühjahr stehen üblicherweise die Kommunionfeiern an. Noch ist aber nicht absehbar, wie sich die Pandemie entwickelt und was unter welchen Umständen stattfinden kann.

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