Verwaltung und Unternehmenswelt tauschten sich online aus
Kommunikation ist das A und O

Nordwalde -

Es ging um neue Gewerbeflächen, eine mögliche gemeinsame Online-Plattform und den Fachkräftebedarf: Die Gemeinde, die Wirtschaftsvereinigung Steinfurt (WVS) und die Werbegemeinschaft haben zu einem Mittags-Meeting eingeladen, das coronakonform digital stattfand.

Mittwoch, 10.02.2021, 20:58 Uhr
Zahlreiche wichtige Themen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mittags-Meetings mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann.
Zahlreiche wichtige Themen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Mittags-Meetings mit Bürgermeisterin Sonja Schemmann. Foto: Rainer Nix

Bürgermeisterin Sonja Schemmann sendet positive Signale an Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Standort in Nordwalde erweitern oder sich in der Gemeinde neu ansiedeln möchten. „Es wird Möglichkeiten für Gewerbetreibende und mittelfristig für Industriebetriebe geben“, verspricht sie. „Als Erstes kümmern wir uns um eine Gewerbefläche, die zwischen der Altenberger Straße und der Kliftstiege liegt“, betonte die Bürgermeisterin im „Digitalen Mittags-Meeting“, zu dem die Gemeinde, die Wirtschaftsvereinigung Steinfurt (WVS) und die Werbegemeinschaft eingeladen hatten. Bei der Bezirksregierung läuft bereits das Regionalplanverfahren zur Ausweisung der neuen Gewerbefläche.

Der Mittags-Talk bot Unternehmern Gelegenheit, ihre Wünsche an die Gemeinde zu formulieren. Kommunikation ist ein zentrales Thema, um gemeinsam effektiv arbeiten zu können. „Das ist genau genommen ein kreisweites Thema“, sagte WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer , der den virtuellen Austausch moderierte. Wäre eine gemeinsame Online-Plattform denkbar, auf der sich Verwaltung, Politik und Wirtschaft schlagkräftig vernetzen könnten? „Mit einigen Unternehmen findet der regelmäßige Austausch bereits statt“, hob Schemmann hervor, „doch besser werden geht immer.“ Dabei seien ihr kleine Firmen genauso wichtig wie größere.

Glasfaserausbau macht Fortschritte

Die Werbegemeinschaft stellt sich zurzeit neu auf. Doch hat der Zusammenschluss der Geschäftsleute noch die nötige Schlagkraft? Corona blockiert auch hier die Entwicklung. Viele Mitglieder sind damit beschäftigt, ihre Betriebe gut durch die Krisenzeit zu bringen. Ein bereits geplantes Konzept muss pandemiebedingt überarbeitet werden. Der Hauptfokus wird auf interner Vernetzung liegen.

Der Ausbau des Glasfasernetzes macht Fortschritte. Ist der Ortskern bereits gut aufgestellt, liegen jetzt auch im Außenbereich die Kabel. Bald können die Nutzerinnen und Nutzer hier angeschlossen werden. „Ziemlich alle Gewerbegebiete sind mit Glasfaser-Anschlüssen ausgestattet“, sagte Hoffschroer. Der schnelle Datenfluss sei für die Wirtschaft besonders wichtig.

Die Vernetzung junger Menschen mit Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber hat einen hohen Stellenwert. Das Thema Fachkräftebedarf verliert während der Pandemie nicht an Brisanz. Die KvG-Gesamtschule und Gemeinde führen regelmäßig Ausbildungsmessen durch, an der sich potenzielle Arbeitgeber aus der Umgebung ebenso wie die Verwaltung und Mitglieder der Werbegemeinschaft beteiligen. Sobald es möglich ist, finden entsprechende Präsenzveranstaltungen wieder vor Ort statt. „Wenn man den Dreiklang Verwaltung, Werbegemeinschaft und Schule hat, ist das sicher ein guter Weg“, so Hoffschroer. Wichtig sei in diesen Zeiten, auch Jugendliche in Sachen Ausbildung digital anzusprechen.

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