Bürgerzentrum-Entwürfe: Viel Beifall für hellen Stein und hohe Fenster
Nordwalder haben klaren Favoriten

Nordwalde -

Jetzt kann es hoffentlich endlich etwas werden mit dem neuen Bürgerzentrum. Der Bauplatz dafür ist jedenfalls frei, sobald der riesige Schneehaufen, der dort mitten im Dorf abgelagert wurde, gegen die frühlingshaften Temperaturen den Kürzeren gezogen hat. Drei Architektur-Entwürfe wurden am Wochenende in der KvG-Gesamtschule den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

„Das Interesse ist wirklich groß und durchgehend durch alle Altersgruppen“, freute sich Bürgermeisterin Sonja Schemmann am Samstag in der „Roten Aula“.

Sonntag, 21.02.2021, 10:28 Uhr aktualisiert: 22.02.2021, 21:32 Uhr
Bürgermeisterin Sonja Schemmann freute sich über das große Interesse an den Entwürfen für den Neubau des Bürgerzentrums.
Bürgermeisterin Sonja Schemmann freute sich über das große Interesse an den Entwürfen für den Neubau des Bürgerzentrums. Foto: ter

 

Nicht nur alteingesessene Nordwalder, sondern auch Neubürger und Neubürgerinnen kamen in die Aula, um sich auf den drei Stellwänden die technischen Informationen, Modelle und Bauzeichnungen anzuschauen.

Direkt am Eingang stand ein Handdesinfektionsgerät und es wurden Uhrzeit, Name und Telefonnummer der Interessierten notiert.

„Am Freitag waren in den drei Stunden 30 Menschen da, die sich die Entwürfe angeschaut haben“, erläuterte Schemmann . Auch am Samstag mussten Interessierte teilweise vor der Tür warten, bis andere die Aula wieder verlassen hatten. Mehr als maximal 15 Personen durften sich nicht dort aufhalten.

Eines ließ sich aber schon gut erkennen. „Das ist unser Favorit“, betonten die Anwesenden immer wieder. Gemeint war das Modellbeispiel mit der Nummer 1 auf der Homepage der Gemeinde. Der helle Stein, die schmalen hohen Fensterreihen – „das passt doch gut zu unserem Dorf“, so eine Besucherin. Und genau das war auch eine Bedingung, die für die Entwürfe an die Architekturbüros gestellt worden war.

„Werdet ihr denn rechtzeitig bis Ende 2022 fertig?“, lautete eine andere Frage der Besucherinnen und Besucher. „Wichtig ist der Durchführungszeitraum“, erklärte Schemmann. Man müsse die Fördermittel bis zu dem Zeitpunkt ausgegeben haben, aber man muss nicht fertig gebaut haben. Praktisch geht es nach Vorstellung der Entwürfe so weiter, dass der Rat Ende März beschließt, welches Architekturbüro beauftragt wird. „Die Bewertungsmatrix ist ja beschlossen und der Rat muß sich daran halten“, erläuterte Schemmann. Die Eindrücke der Nordwalderinnen und Nordwalder würden natürlich auch weitergegeben. Schließlich konnten sich alle per E-Mail an die Gemeinde zu den Entwürfen äußern.

Nach der Entscheidung für einen Entwurf wird den beiden anderen Architekturbüros abgesagt. „Dann müssen wir noch zwei Wochen warten“, so Schemmann. Schließlich gehe es in die Detailplanung. „Und hoffentlich haben wir dann gegen Ende des Jahres die Baugenehmigung oder können sogar schon den ersten Spatenstich setzen“, unterstrich die Bürgermeisterin.

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