Bau des Bürgerzentrums
Rat entscheidet sich für ein Architekturbüro

Nordwalde -

Der Gemeinderat hat eine Entscheidung getroffen: In nichtöffentlicher Sitzung haben die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker beschlossen, welches Architekturbüro für den Bau des Bürgerzentrums beauftragt wird. Namen verrät die Gemeinde noch nicht.

Freitag, 26.03.2021, 20:26 Uhr
Das alte Rathaus ist seit einigen Wochen abgerissen. Welches Architekturbüro den „Nachfolger“, das neue Bürgerzentrum, plant, hat der Rat jetzt entschieden.
Das alte Rathaus ist seit einigen Wochen abgerissen. Welches Architekturbüro den „Nachfolger“, das neue Bürgerzentrum, plant, hat der Rat jetzt entschieden. Foto: Gemeinde Nordwalde

Der Rat hat beschlossen, mit welchem Architekturbüro und welchem technischen Gebäudeplaner die Gemeinde das neue Bürgerzentrum baut. Die Entscheidung fiel im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am Donnerstagabend mit einer deutlichen Mehrheit, sagte Bürgermeisterin Sonja Schemmann : „Es gab eine sehr, sehr große Zustimmung für den Beschluss.“

Namen verrät die Gemeinde noch nicht. Zunächst wird den noch im Verfahren beteiligten Büros, die nicht zum Zuge kommen, das Absageschreiben zugestellt. Diese Büros hätten noch die Möglichkeit, das Verfahren überprüfen zu lassen, wie es im ersten Verfahren geschehen ist. Wenn das diesmal nicht der Fall ist, kann die Gemeinde ab dem 7. April den Zuschlag erteilen – und gibt danach auch bekannt, welches Architekturbüro den Auftrag erhalten hat.

Zeitdruck durch den Förderzeitraum

Skizzen von drei Planern hatte die Gemeinde im Februar der Öffentlichkeit vorgestellt. Egal, welches Büro das Bürgerzentrum schließlich plant, „keiner der Entwürfe könnte so eins-zu-eins als Bauantrag eingereicht werden“, sagte Schemmann und betonte erneut: „Der Rat hat sich nicht für eine Skizze entschieden, sondern für einen Architekten.“

Im nächsten Schritt werden die Skizzen des ausgewählten Architekturbüros angepasst und vorgestellt. „Jeder Entwurf hatte Vor- und Nachteile“, sagte Schemmann. Sowohl vonseiten der Verwaltung als auch aus der Politik werde es „sicherlich Anregungen“ geben, die in den Siegerentwurf eingearbeitet werden müssen, bevor dann der Bauantrag eingereicht werden kann. Für die Gemeinde beginnt die Arbeit jetzt erst so richtig. „Es werden in nächster Zeit noch etliche Sitzungen stattfinden müssen“, sagte die Bürgermeisterin. Der Rat bildet dafür ein kleines Gremium. Auch in der Verwaltung gibt es ein Gremium, das sich vor allem mit Fragen rund um die Innengestaltung, wie die Raumaufteilung, beschäftigen wird.

Einen offiziellen Zeitrahmen, bis wann der Bauantrag eingereicht werden muss, gibt es nicht. Aber: „Wir haben immer noch Zeitdruck, weil wir bis Ende nächsten Jahres so weit sein müssen mit dem Bau, dass wir die Fördermittel abrufen können“, sagt Sonja Schemmann. Denn eines ist klar: Die Fördergelder wolle keiner verlieren.

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