Neues Projekt der Kirchengemeinde
Dem Alltag entfliehen

Nordwalde -

Es ist eine Möglichkeit, sich selbst, Nordwalde und die Pfarrei neu zu entdecken: Pastoralreferent Jonas Born und Praktikantin Nora Lilienbecker haben das Projekt „Unterwegs – auf Spurensuche mit...“ entwickelt. Dazu haben sie sechs Stationen gestaltet.

Samstag, 03.04.2021, 10:13 Uhr aktualisiert: 06.04.2021, 17:30 Uhr
Nora Lilienbecker und Pastoralreferent Jonas Born an der Station „Unterwegs – auf Spurensuche mit Tod und Auferstehung“. Insgesamt gibt es sechs Stationen.
Nora Lilienbecker und Pastoralreferent Jonas Born an der Station „Unterwegs – auf Spurensuche mit Tod und Auferstehung“. Insgesamt gibt es sechs Stationen. Foto: Vera Szybalski

An Ostern suchen wieder viele Kinder im Garten, der Wohnung oder im Haus nach Ostereiern. Doch in diesen Tagen können sich die Nordwalderinnen und Nordwalder noch auf eine andere Suche begeben, eine Spurensuche. So haben Pastoralreferent Jonas Born aus der Kirchengemeinde St. Dionysius und Praktikantin Nora Lilienbecker ihr neues Projekt genannt. Vollständig trägt es den Titel „Unterwegs – auf Spurensuche mit...“. Dahinter verbergen sich sechs Stationen, an denen alle, die Lust haben, sich selbst, Nordwalde und die Pfarrei neu entdecken können.

Die Themen der einzelnen Stationen vervollständigen jeweils den Titel des Projekts: „Unterwegs – auf Spurensuche mit...“ und dann „...Freude, Neugier und Abenteuer“, „...der Kirche“, „...der Natur“, „...Tod und Auferstehung“ sowie „...der Stille“. Die Stationen können zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Zwei befinden sich in und an der Pfarrkirche St. Dionysius, die anderen sind auf dem Friedhof, auf dem Bispinghof, am St.-Franziskus-Haus und an der Kapelle der heiligen Schutzpatrone in der Feldbauerschaft.

Projekt läuft bis Pfingsten

Die Menschen können dort auf verschiedene Art aktiv werden. Am Bispinghof ist zum Beispiel ein Geocache versteckt, an der Kapelle kann ein Lied gehört und eine Kerze angezündet werden. In der Kirche soll der Kirchenraum erkundet werden. Am Friedhof haben Jonas Born und Nora Lilienbecker Wäscheleinen in Kreuzform gespannt. Daran hängen Fußabdrücke, die beschriftet werden können. Welche Fußspuren verstorbene Angehörige oder Freundinnen und Freunde hinterlassen haben, kann dort notiert werden.

Es müssen nicht alle Stationen an einem Tag besucht werden und auch nicht an den Ostertagen. Denn das Projekt läuft noch bis Pfingsten. „Für jede Station gibt es ein Lösungswort“, sagt Jonas Born. Um an diese zu kommen, müssen Aufgaben an den einzelnen Stationen gelöst werden. Alle Lösungswörter zusammen ergeben schließlich einen Lösungssatz. Wenn dieser bis Pfingsten im Pfarrbüro eingeworfen oder abgegeben wird, kann die Person an einem Gewinnspiel teilnehmen. Dafür müssen Name und Telefonnummer vermerkt werden.

Stationen zufällig entdecken

Es gibt keine Reihenfolge, in der die Stationen besucht werden müssen. „Man kann starten, wo man will und auch enden“, sagt Jonas Born. „Wir wollen auch, dass die Familien die Stationen vielleicht ein bisschen zufällig entdecken“, sagt Nora Lilienbecker, die ergänzt, dass sich das Projekt nicht nur an Familien, sondern an alle richte. „Die Leute können einfach daran vorbeikommen, sich etwas durchlesen“, sagt Jonas Born. „Vielleicht gucken sie sich nur eine Station an, vielleicht mehrere.“ Für Lilienbecker ist es auch eine Gelegenheit, „kurz dem Alltag zu entfliehen“. Neben einem Smartphone mit QR-Code-Scanner muss nichts mitgebracht werden. Außer vielleicht die Lust, auf Spurensuche zu gehen.

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