Menke und Schulz im Inklusionsbeirat
Noch breiter aufgestellt

Nordwalde -

Thomas Menke und Heike Schulz als seine Stellvertreterin vertreten die Gemeinde Nordwalde im Inklusionsbeirat des Kreises Steinfurt. Ende März hatte der Rat diese Entscheidung gefällt, Bürgermeisterin Sonja Schemmann gratulierte den beiden nun zur Benennung.

Donnerstag, 08.04.2021, 12:21 Uhr
Bürgermeisterin Sonja Schemmann (l.) gratulierte Thomas Menke und Heike Schulz zu ihrer Benennung als Vertreter und stellvertretende Vertreterin der Gemeinde im Inklusionsbeirat des Kreises Steinfurt.
Bürgermeisterin Sonja Schemmann (l.) gratulierte Thomas Menke und Heike Schulz zu ihrer Benennung als Vertreter und stellvertretende Vertreterin der Gemeinde im Inklusionsbeirat des Kreises Steinfurt. Foto: vera

Mit der Entscheidung des Rates Ende März stand es bereits fest: Thomas Menke und Heike Schulz als seine Stellvertreterin werden die Gemeinde Nordwalde im Inklusionsbeirat des Kreises Steinfurt vertreten. Bürgermeisterin Sonja Schemmann gratulierte den beiden nun zur Benennung und dankte ihnen für ihre Bereitschaft.

Es habe im Ausschuss und dem Rat „gar keine Diskussion“ gegeben, andere Namen seien gar nicht erst ins Spiel gebracht worden, sagte Schemmann. Dem Vorschlag der Verwaltung, Menke und Schulz zu benennen, konnten sich die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker anschließen: „Alle waren sehr einverstanden damit.“

Konstituierende Sitzung findet noch statt

Der Inklusionsbeirat vertritt die Interessen der Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, die im Kreis Steinfurt leben. Er kommt vier Mal im Jahr zusammen. Jede Kommune des Kreises entsendet ein Mitglied in den Beirat und eine Stellvertreterin oder Stellvertreter. Letzteren hatte die Gemeinde in der vergangenen Ratsperiode nicht benannt.

Nach einigen Diskussionen im Vorfeld hatte der Kreistag im August 2019 die Einführung des Rederechts für den Inklusionsbeirat in den Ausschüssen beschlossen. Nach der Kommunalwahl ist der Beirat noch nicht zusammengekommen. Die konstituierende Sitzung soll im Frühjahr oder Sommer stattfinden.

Schulz dankt für Vertrauen

Auf neuen Wegen unterwegs sind die Nordwalder nur bedingt: Thomas Menke gehörte schon in den Vorjahren dem Inklusionsbeirat an, Heike Schulz kennt den derzeitigen Vorsitzenden Dirk Winter bereits. Er war Nachbar der Einrichtung, in der die Leiterin des Eva-von-Tiele-Winckler-Hauses früher gearbeitet hat. Schulz bedankte sich für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wird: „Das ist ein netter Vorschuss für mich.“ Sie betonte aber auch, dass sie sich in der zweiten Reihe sehe.

In der ersten Reihe steht Thomas Menke. Er freut sich, dass mit Heike Schulz eine Vertreterin einer Einrichtung dem Beirat angehört. „Vereinsvertreter haben wir schon genügend, Ärzte sind auch dabei, der VdK hat einen sehr großen Anteil“, sagte Menke. „Es ist schon wichtig, dass der Inklusionsbeirat breit aufgestellt ist.“

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