Pfarreiräte kritisieren Verbot der Segnung homosexueller Paare
„Gottes Liebe urteilt nicht“

Altenberge/Nordwalde -

Die Pfarreiräte von St. Johannes Baptist in Altenberge und von St. Dionysius in Nordwalde kritisieren das Verbot der Segnung homosexueller Paare. Als öffentliches Zeichen der Solidarität haben die Nordwalder auf dem Kirchplatz eine Regenbogenfahne aufgehängt. Von Vera Szybalski und Martin Schildwächter, mas/szy
Dienstag, 20.04.2021, 19:02 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 20.04.2021, 19:02 Uhr
Auf dem Kirchplatz von St. Dionysius hat der Pfarreirat eine Regenbogenfahne aufgehängt. Auch der Pfarreirat von St. Johannes Baptist bezieht Stellung zum Verbot der Segnung homosexueller Paare.
Auf dem Kirchplatz von St. Dionysius hat der Pfarreirat eine Regenbogenfahne aufgehängt. Auch der Pfarreirat von St. Johannes Baptist bezieht Stellung zum Verbot der Segnung homosexueller Paare. Foto: Pfarrgemeinde St. Dionysius/mas
Die Entscheidung sorgte für Ärger, Wut und Empörung: Als Mitte März der Vatikan in Rom erklärte, die katholische Kirche sei nicht befugt, homosexuelle Paare zu segnen, war die Entrüstung groß – auch in den örtlichen Gemeinden. Einer, der sich kurz danach zu Wort meldete, war Kreisdechant Dr. Jochen Reidegeld, leitender Pfarrer von St. Nikomedes Steinfurt, der die Verlautbarung des Vatikans kritisierte. Und nicht nur er: Mittlerweile haben sich die Pfarreiräte von St. Johannes Baptist in Altenberge und von St. Dionysius in Nordwalde mit dem Thema beschäftigt und klar Positionen bezogen – und das kann man sehen: Als öffentliches Zeichen der Solidarität mit homosexuellen Menschen hat die Pfarrgemeinde St. Dionysius auf dem Kirchplatz eine Regenbogenfahne aufgehängt.
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