Aktion zum Tag des Baumes
Zukunft aktiv mitgestalten

Nordwalde -

Zum Tag des Baumes haben die Kirchengemeinde St. Dionysius und der Arbeitskreis Faire Woche mit einer Aktion auf den Klimawandel aufmerksam gemacht: Sie verteilten Tütchen mit Baumsaat an die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste.

Montag, 26.04.2021, 17:32 Uhr aktualisiert: 26.04.2021, 17:40 Uhr
Klaus Allendorf (v.l.), Pfarrer Blaise Emebo und Lilo Paßlick mit der Robinien-Saat, die an Gottesdienstbesucher verteilt wurde.
Klaus Allendorf (v.l.), Pfarrer Blaise Emebo und Lilo Paßlick mit der Robinien-Saat, die an Gottesdienstbesucher verteilt wurde.

„Viele Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft“, sagte einst der amerikanische Politiker und Begründer dieses Tages, Julius Sterling Morton (1832 – 1902). Der Tag des Baumes wird am 25. April begangen – von der Pfarrgemeinde St. Dionysius und dem Arbeitskreis Faire Woche am Sonntag auch in Nordwalde.

„Der Tag des Baumes soll gerade angesichts gravierender Dürresommer und verheerender Waldbrände in vielen Teilen der Welt daran erinnern, dass Bäume mehr als nur Sauerstoffspender und Energiequellen sind“, schreibt Lilo Paßlick in einem Pressetext. „Sie sind auch Symbole für das Leben, die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung Gottes.“

Verantwortliches Handeln

Damit auch in Zukunft noch die Natur genossen werden kann, hat die Kirchengemeinde in Kooperation mit dem Arbeitskreis mit einer Aktion auf den Klimawandel aufmerksam gemacht. Nach den Gottesdiensten wurden Tütchen mit Baumsaat verteilt. Die Besucherinnen und Besucher wurden gebeten, den Tag zum Anlass zu nehmen, die Zukunft aktiv mitzugestalten, indem sie die Robinien-Saat an einem bevorzugten Ort aussäen. Die Robinie ist 2020 zum Baum des Jahres gekürt worden. Sie wächst schnell, gebraucht nicht viel Wasser und spendet den Bienen Nahrung.

In einer Geschichte von Leo Tolstoj wurde am Ende der Gottesdienstfeier von einem alten Mann erzählt, der ausgelacht wird, weil er in seinem hohen Alter noch Apfelbäumchen pflanzt, obwohl er nicht mehr in den Genuss der Äpfel kommen wird. Er kontert, indem er sagt: „Aber wenn nach vielen Jahren andere die Äpfel von diesen Bäumen essen, werden sie mir dankbar sein.“

Genauso werden künftige Generationen über ein heutiges, verantwortliches Handeln an und in der Natur dankbar sein, schreibt Lilo Paßlick im Pressetext abschließend.

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