Ochtrup
Neues aus Uganda

-lz- Ochtrup. Zum Josefschutzfest konnte die Kolpingsfamilie Ochtrup einen sehr gerne gesehenen Gast begrüßen, mit dem sie schon seit Jahren eine enge Verbundenheit pflegt. Bei dem Gast handelte es sich um den Kolpingdiözesanpräses John Lubega...

Sonntag, 18.05.2008, 17:05 Uhr

-lz- Ochtrup . Zum Josefschutzfest konnte die Kolpingsfamilie Ochtrup einen sehr gerne gesehenen Gast begrüßen, mit dem sie schon seit Jahren eine enge Verbundenheit pflegt. Bei dem Gast handelte es sich um den Kolpingdiözesanpräses John Lubega Kennedy aus Uganda .

Dieser hielt am Dreifaltigkeitssonntag zunächst die heilige Messe in der Lambertikirche und schloss sich danach der Kolpingsfamilie zum gemeinsamen Frühstück im Clemens-August-Heim an.

In diesem Rahmen wurden Mitglieder der Kolpingsfamilie für ihre lange Zugehörigkeit geehrt. Darunter Karl Winter, Heinz Steingrobe, Anton Rosing und Reinhold Niesing für 60 Jahre Mitgliedschaft und Hermann Holtmannspötter für 25 Jahre Zugehörigkeit.

Im Anschluss an die Ehrungen erzählte John Lubega Kennedy über seine Arbeit in Uganda. Sein erster Besuch in Deutschland liege bereits dreizehn Jahre zurück. Er sei damals mit dem Wunsch gekommen, viel über das Kolpingwerk zu lernen, um dieses auch in seiner Heimat aufzubauen. Das sei ihm gelungen, denn mittlerweile habe er in seinem Bistum schon 13 Kolpingsfamilien gegründet.

Dort hat ihn der Vorsitzende der Ochtruper Kolpingsfamilie, Gerd Meyering, schon häufiger besucht, um zu sehen, was dank regelmäßiger Spenden realisiert werden konnte – und das ist eine Menge. So konnte ein Entbindungsbett für die kleine Krankenstation angeschafft, Schulbänke gebaut und eine Schulküche errichtet werden. Ein Familienbildungszentrum ist momentan noch in Planung.

Dort sollen besonders den Eltern wichtige Dinge wie Hygiene nahe gebracht werden und ihnen das Zentrum als Hilfe im alltäglichen Leben dienen, indem es Alternativen zur Arbeit in der unsicheren Agrarwirtschaft aufzeigt.

Die politische Situation seines Landes habe sich laut Kennedy zwar verbessert, und man könne sogar von einer Art Demokratie sprechen, aber das Hauptproblem sei immer noch der weit verbreitete Analphabetismus. Deshalb sei die Unterstützung des Schulwesens umso wichtiger, damit man vor allem den jungen Menschen eine Chance auf ein besseres Leben eröffne.

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