Ochtrup
Hubi: Ironie und Nachdenkliches zum Abschluss

Sonntag, 14.12.2008, 20:12 Uhr

-nik- Ochtrup . Wenn zwei Welten aufeinander treffen, kommt oft viel Gesprächsstoff heraus. Diesen Kontrast fängt der gebürtige Münsteraner Heiko Werning in seinen lockeren Kurzgeschichten ein. „1991 bin ich von einem münsterischen Vorort in den pulsierenden Teil von Berlin gezogen – den Wedding“, erzählt Werning.

Und so berichten seine Geschichten über das für ein Landkind urbane Leben in Berlin. Dabei stellt der 1970 geborene Autor gerne sein heimatliches Münsterland in den Vergleich mit dem Wedding. Auch Erlebnisse, wie das Schneechaos, werden hervorgeholt. Und es sorgte für Lacher im Hubertusheim, als Werning die Berichterstattung mancher TV-Sender mit der Gelassenheit der Ochtruper verglich.

Doch nicht die ganze Lesung im „Hubi“ war so fröhlich. Bevor Werning sich ans Mikrofon setzte, wurde eine Geschichte von der indonesischen Autorin Stefani Hid vorgetragen. Da Stefani Hid, die erst seit ein paar Monaten in Ochtrup wohnt und die deutsche Sprache noch nicht komplett beherrscht, trug Nicola Tölke den Text vor – ein Gedankenstrom aus der „Ich-Perspektive“, der sich mit den Verhältnissen in Indonesien beschäftigt.

Bei Kerzenschein und ruhiger Atmosphäre schwang bei allen Zuhörern auch Wehmut mit, denn es war die letzte Lesung im Hubertusheim.. Denn nun ist es geschlossen.

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